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Deutsche glauben weiter an den Klimawandel

Zu einem erstaunlichen Ergebnis kam eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov, die von der Deutschen Presse-Agentur in Auftrag gegeben wurde. Die Mehrzahl der Deutschen, nämlich 57,1 Prozent, glaubt trotz zweier aufeinanderfolgender kalter Winter an die Erderwärmung. Aber es gibt auch Skeptiker: 27,5 Prozent der befragten glauben, dass der Klimawandel ausbleibt. Zu dieser Gruppe gehören vor allem die 16- bis 20-jährigen.

Laut YouGov-Meinungsforscher Holger Geißler sind sich die Befragten aber einig, dass der Prozess nicht stoppbar ist. 78,3 Prozent der 1020 repräsentativ Befragten gab an, dass die Politik durch Konferenzen keine wirksamen Maßnahmen auf den Weg bringen kann. Lediglich 8,1 Prozent halten dagegen und glauben an die Handlungsfähigkeit der Politik. Für 50,7 Prozent ist die Diskussion über den Klimawandel aber immerhin noch nachvollziehbar. Gut die Hälfte gab an, dass sie den Winter vermissen würden, sollte sich die Erde zunehmend erwärmen.

Klimawandel schreitet voran

"Dass es in einem Klimawandel noch kalte Winter gibt, ist durchaus möglich", erklärt Hans Schipper vom Karlsruher Institut für Meteorologie und Klimaforschung. Die vergangenen kalten Winter seien daher keine Trendwende beim Klimawandel, denn nicht überall auf der Welt ist es so kalt. Schipper betonte, dass es insgesamt auf der Welt wärmer würde.

Akzeptanz für Ökostromförderung sinkt

In Sachen Ökostromförderung musste allerdings eine deutliche Wende verzeichnet werden. Nur noch 46,7 Prozent der Befragten sind bereit höhere Strompreise für die Förderung zu zahlen – früher waren es noch rund 70 Prozent. Ganz 42,1 Prozent der Deutschen lehnen dies sogar ab, so YouGov. Die Ökostromförderung treibt die Strompreise derzeit mächtig in die Höhe – die Umlage stieg von 2 auf 3,53 Cent pro Kilowattstunde. So fordern 500 der 900 Stromversorger seit dem 1. Januar mehr Geld von ihren Kunden. Durchschnittlich bedeutet das für einen Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden Mehrkosten von 66 Euro.

geschrieben am: 13.01.2011