EnBW-Aktien: Übernahme durch Baden-Württemberg?

10.1.2011 | Redaktion:

Stuttgart – Das Land Baden-Württemberg stieg Ende letzten Jahres beim Stromversorger EnBW ein. Nun haben Kleinaktionäre die Möglichkeit ihre Anteile an das Land zu verkaufen. Die Landesbeteiligungsgesellschaft Neckarpri, die das Geschäft organisiert, veröffentlichte am Freitag im Internet ihr Angebot. Die Kleinaktionäre halten rund 10 Prozent des Aktienbestands.

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EnBW-Aktien: Übernahme durch Baden-Württemberg?

Das Angebot gewährt den Anlegern einen Verkaufspreis von 41,50 Euro pro Aktie – zum selben Preis kaufte Baden-Württemberg dem französischen Energiekonzern Électricité de France (EDF) seine EnBW-Anteile ab. Der Börsenkurs der EnBW-Aktien lag Freitagnachmittag bei 41,05 Euro. Die Aktionäre können dem Land nun bis zum 18. März ihre Anteile anbieten.


Übernahme könnte teuer werden



Das Land ist aktienrechtlich dazu verpflichtet den Anlegern eine Übernahme anzubieten. Allerdings könnte das Geschäft für Baden-Württemberg erheblich teurer werden, wenn nämlich viele das Angebot annähmen. Die Kosten für die EDF-Anteile an der EnBW Anfang Dezember beliefen sich auf 4,67 Milliarden Euro. Dafür erhielt das Land 45,01 Prozent am Energiekonzern. Der Ankauf der Kleinaktionärs-Anteile könnte sich nochmals auf 1,2 Milliarden Euro summieren, was in der Gesamtsumme 5,9 Milliarden Euro hieße.


Verteilung der Anteile



Baden-Württemberg hält nach dem Kauf der Aktien gemeinsam mit den Oberschwäbischen Elektrizitätswerken (OEW) – ein Verbund von neun Kommunen – gut 90 Prozent der EnBW-Anteile. Weitere 2,3 Prozent gehören dem Energiekonzern selbst. Ein Teil der Aktien befindet sich im Besitz von Stadtwerken oder kleinen kommunalen Energieversorgern sowie 1,84 Prozent in Streubesitz.

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