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Neue Kohlekraftwerke erschweren Umstieg

Berlin – Der „Frankfurter Rundschau“ erklärte die Energieökonomin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), dass die Verbrennung von Kohle ein Auslaufmodell und daher nicht für ein modernes regeneratives und intelligentes Energiesystem geeignet sei. Weiterhin erschwerten Kohle- und Kernkraft den Umstieg auf erneuerbare Energien. Daher warnt sie eindringlich vor dem Bau neuer Kohlekraftwerke.

Nicht rentabel

So erläuterte Kemfert: "Neue Kohlekraftwerke zementieren ein altes, auf Großtechnologien fokussiertes Energiesystem." Da sie zudem schwer zu regeln seien, eigneten sie sich auch nicht für den Aufbau intelligenter Stromnetze, die zukünftig die Erzeugung und den Verbrauch von Strom steuern sollen. Derartige Kraftwerke könnten auf Grund der steigenden CO2-Abgaben in absehbarer Zeit auch nicht mehr rentabel gefahren werden. Deshalb drohten aus volkswirtschaftlicher Sicht „milliardenschwere Investitionsruinen“.

Gaskraftwerke bessere Alternative

Schon allein durch die beschlossene Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke könne man auf den Bau neuer Kohlekraftwerke verzichten, so Kemfert. Stattdessen rät die Energieökonomin zu Gaskraftwerken. Diese könnten viel flexibler an- und abgeschaltet werden und somit ideal eventuellen Engpässen vorbeugen. Sie ergänzten die regenerativen Energien daher perfekt, auch aus Klimaschutzgründen.

geschrieben am: 03.01.2011