Gans du hast den Strom gestohlen

Berlin – Nach Angaben des Bundesverbands für Energie- und Wasserwirtshaft (BDEW) wird am ersten Weihnachtsfeiertag der deutsche Gesamtstromverbrauch wieder sprunghaft ansteigen. Der BDEW rechnet mit einem Anstieg von gut 30 Prozent auf 480 Millionen Kilowattstunden. Schuld ist die Gans oder wie man in Fachkreisen gern sagt: die „Gänsebratenspitze“. Schon am zweiten Feiertag liegt der Verbrauch wieder im Normalbereich von 360 Millionen Kilowattstunden.

Sprunghafter Anstieg

Wie der Branchenverband erklärt, bringt die Zubereitung des Gänsebratens am 25. Dezember pro Haushalt durchschnittlich einen Zuwachs von 9 auf zwölf Kilowattstunden. Rechnet man diesen auf alle 40 Millionen deutschen Haushalte hoch, kommt man zu einer Gesamtenergieverbrauch von 120 Millionen Kilowattstunden. Das ist genug Energie um 34.000 3-Personen-Haushalte für ein Jahr zu versorgen, so der BDEW.

Sparen mit LED‘s

Schon in der Adventszeit kann man aber diesen Mehrverbrauch einsparen, zum Beispiel in dem man Lichterketten und Weihnachtsbeleuchtung erst bei Dunkelheit einschaltet. Nach Informationen des Branchenverbands verbraucht ein herkömmlicher zehn Meter langer Lichtschlauch im Dauerbetrieb vom 1. Advent bis zu den Heiligen Drei Königen 130 Kilowattstunden. Der Verbrauch einer LED-Lichterkette mit 35 Lämpchen liegt in der gleichen Zeit bei lediglich 30 Kilowattstunden.

geschrieben am: 25.12.2010