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Warnung vor steigender Ökostromumlage

Experten prognostizieren einen raschen Anstieg der Ökostromumlage. Dadurch würde die Akzeptanz der Bevölkerung zur Förderung der erneuerbaren Energien gefährdet, so die Warnung. So rechnet mehr als ein Viertel der Fachleute aus der Energiebranche in den nächsten fünf Jahren mit einem deutlichen Anstieg der EEG-Umlage, die alle Stromkunden über ihre Rechnung zahlen müssen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).

Weitere Steigerung befürchtet

In der Umfrage wurden 200 Fachleute aus Energieunternehmen und der Wissenschaft befragt. Laut ZEW sind 45 Prozent der Teilnehmer davon überzeugt, dass die Umlage innerhalb der nächsten fünf Jahre auf 4 bis 6 Cent je Kilowattstunde steigt. Ganze 27 Prozent halten sogar eine Steigerung auf 6 bis 8 Cent je kWh für möglich. Dagegen glaubt nur ein Fünftel, dass sich die Preise nach der Erhöhung im Januar 2011 stabilisieren werden.

Akzeptanz leidet

Ab Januar müssen alle Verbraucher für die Ökostromumlage 3,5 statt 2 Cent je Kilowattstunde zahlen. Das bedeutet für einen Durchschnittshaushalt zwölf statt sieben Euro für Ökostrom pro Monat. Fünfzehn Prozent der Befragten glauben, dass schon diese Erhöhung der Umlage die Akzeptanz der Bevölkerung gefährdet. Etwa ein Drittel schätzt die kritische Schwelle auf 4 bis 6 Cent je Kilowattstunde, ein Viertel auf 6 bis 8 Cent. Erst vergangene Woche warnten führende Energiewissenschaftler vor einem Kollaps der Ökostromförderung.

Sie forderten daher eine schnelle Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom.

geschrieben am: 21.12.2010