RWE-Kohlekraftwerks-Baustelle in Eemshaven besetzt

9.12.2010 | Redaktion:

In einer spektakulären Aktion besetzte die Umweltorganisation Greenpeace die Baustelle für das neue RWE-Kohlekraftwerk in Eemshaven auf der niederländischen Seite der Emsmündung. Wie die Organisation am Mittwoch mitteilte, hängten am Dienstagabend elf Aktivisten in etwa 100 Metern Höhe ein schwebendes Zelt zwischen drei Baukränen auf. Am Abend war ein Fackelumzug gegen den Bau des Kraftwerkes geplant. Derweil stoppte die RWE-Tochter Essent aus Sicherheitsgründen vorübergehend die Bauarbeiten an dieser Stelle.

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RWE-Kohlekraftwerks-Baustelle in Eemshaven besetzt

Energiehafen entsteht


In den 70er Jahren wurde der Seehafen Eemshaven als Umschlaghafen errichtet. Derzeit wird er mit Milliardensubventionen zum Energiehafen ausgebaut, der künftig 30 bis 40 Prozent des niederländischen Strombedarfs produzieren soll. Zu dem bestehenden Gaskraftwerk soll sich ein weiteres gesellen sowie ein Kombi-Kraftwerk für Gas, Kohle und Biomasse. Die Region war auch als Standort für ein Atomkraftwerk ins Gespräch kommen.

Weitere Kohlekraftwerke geplant


Greenpeace kritisierte, dass auch der Versorger Nuon ein Kohlekraftwerk in Eemshaven plane. Die Sprecherin Agnes de Rooij sagte in Amsterdam: „Während auf dem Klimagipfel in Cancún nach einer Lösung für gefährliche Klimaveränderungen gesucht wird, investieren diese Energiegiganten weiter in altmodische und umweltverschmutzende Kohlekraftwerke." Bislang haben schon über 50.000 Menschen Essent aufgefordert von dem Kohlekraftwerk Abstand zu nehmen und in saubere Energien zu investieren.

Nach Informationen von de Rooij, hätten sich die Aktivisten auf einen längeren Aufenthalt in luftiger Höhe eingerichtet, auch bei dem aktuellen Winterwetter. Sie hätten genug Proviant um ihren Protest über längere Zeit durchzuhalten. Damit wolle man Essent aufrufen die Proteste seiner Kunden ernst zu nehmen und den unverantwortlichen Plan zu stoppen, so die Sprecherin.

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