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Heizen: Lebensgefahr durch Ethanol-Kamine

Berlin – Besondere Vorsicht ist bei Ethanol-Kaminen geboten, so die Experten der Verbraucherzentralen. Geht beim Einfüllen des Ethanols etwas daneben und entzündet sich dann, steht schnell die ganze Stube in Brand. Selbiges gelte auch für mit flüssigem Ethanol befüllte Dekorationsartikel, schrieb die Stiftung Warentest am Freitag auf ihrem Onlineportal test.de. Leider würden sich solche Unfälle derzeit häufen. Erst vor einigen Tagen war eine Frau aus Schleswig-Holstein ihren Verletzungen nach einem Ethanol-Brand erlegen.

Vorsicht beim Befüllen

Offen stehend verdampft der Brennstoff Ethanol, dabei bildet er bei Temperaturen über 21 °C in Verbindung mit Luft ein leicht entzündliches und sogar explosionsfähiges Gemisch. Bleibt ein Dekokamin nach dem Befüllen noch einige Zeit offen, genügt meist schon ein Funke um die Dämpfe zu entzünden, so die Experten. Weiterhin zu beachten ist: niemals den noch brennenden Ethanol-Kamin befüllen! Selbst wenn das Feuer komplett erloschen ist, könnte die noch heiße Brennschale zum Entzünden des nachgefüllten Ethanols führen.

Siegel schützen nicht

Kamine und Deko-Feuer können nach Angaben der Stiftung Warentest grundsätzlich ungeprüft auf den Markt gebracht werden, da es für diese Geräte kein GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit gebe. Daher greifen viele Firmen auf TÜV-Siegel zurück. Die Experten warnen trotzdem vor dem Kauf, denn letztlich trägt allein der Nutzer das hohe gesundheitliche Risiko bei einem möglichen Fehlgebrauch.

geschrieben am: 06.12.2010