50Hertz will Milliarden in Netzausbau investieren

5.12.2010 | Redaktion:

Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz will in den kommenden zehn Jahren 3,3 Milliarden Euro in den Stromnetzausbau in Nord- und Ostdeutschland investieren. Dabei sollen allein 1,5 Milliarden Euro in die Anbindung der Windparks in der Ostsee fließen, teilte das Unternehmen am Freitag in Berlin mit. Für rund 500 Millionen Euro übernahm 50Hertz im Mai das 9.700 Kilometer lange Höchstspannungsnetz des Energieversorgers Vattenfall. Hinter dem Unternehmen stehen als Anteileigner der belgische Netzbetreiber Elia und der australische Infrastrukturfond IFM.

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50Hertz will Milliarden in Netzausbau investieren

Regulierer ist gefragt



An Land sollen 1,4 Milliarden Euro in den Ausbau der Stromleitungen und 400 Millionen Euro in die Erweiterung von Umspannwerken fließen. Die Bundesnetzagentur solle als Regulierer entsprechende Investitionsanreize geben, forderte Boris Schucht, Sprecher der Geschäftsleitung, in diesem Zusammenhang. Das Regelwerk müsse so gestaltet werden, dass die zugestandene Verzinsung auch tatsächlich erreicht werden kann. Zudem betonte Schucht, dass jemand, der erneuerbare Energien will, auch nicht um den Netzausbau herumkommt.

Entschädigung geplant



50Hertz schlug einen engen und transparenten Dialog mit der Bevölkerung vor, um deren Akzeptanz für den Ausbau der Stromleitungen zu gewinnen. Beschleunigte genehmigungsverfahren wären aber ebenso notwendig. Zudem sollen Bürger nach objektiven Kriterien entschädigt werden, wenn ihre Häuser in der Nähe von neuen Leitungen stehen. Diese Punkte müssten allerdings von der Regierung umgesetzt werden.

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