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Keine Baufirma für litauisches AKW

Da sich für den Bau eines neuen litauischen Atomkraftwerks keine Firma findet, wird sich die Regierung Litauens wohl von ihren Plänen verabschieden müssen. Der südkoreanische Konzern Kepco (Korea Electric Power Corporation) hätte sein erst Mitte des Monats abgegebenes Angebot wieder zurückgezogen, teilte am Freitag der Vize-Energieminister Roman Svedas in Vilnius mit.

Altes AKW musste schließen

Als „unzureichend“ wies die litauische Regierung ein Angebot eines anderen nicht namentlich genannten Unternehmens ab. Man wollte sich durch einen neuen Bau des Atomkraftwerks Ignalina im Norden Litauens etwas unabhängiger von der russischen Energieeinfuhr machen. Auf Druck der EU musste das als gefährlich eingestufte Atomkraftwerk sowjetischer Bauart in Ignalia zu Jahresbeginn endgültig geschlossen werden.

Streit unter Partnerländern

Auf die Frage, ob sich der südkoreanische Konzern möglicherweise durch den Druck Russlands zurückgezogen habe, wollte Svedal keine Auskunft geben. Man wolle einen neuen Anlauf für das Projekt nehmen sagte er. Gemeinsam mit den baltischen Staaten Estland und Lettland sowie Polen, wollte Litauen die Gesamtkosten von 5 Milliarden Euro für den Bau schultern. Die Pläner wurden auf Grund von permanenten Streitigkeiten zwischen den Ländern schon mehrfach verschoben und galten allgemein als eher fraglich.

geschrieben am: 05.12.2010