TÜV geprüfter Stromvergleich

KWh
  • Garantierter bester Preis!
  • Bonus auch bei Wechsel nach 1. Jahr
  • Wir übernehmen die Kündigung
  • Option gebührenfreier Autopilot
  • Erinnerung durch Tarifwecker
  • Alarm Preiserhöhung

Heizkostenabrechnung prüfen

In diesen Tagen finden viele Verbraucher die jährliche Heizkostenabrechnung in ihrem Briefkasten. Der Deutsche Mieterbund und die gemeinnützige Klimaschutz-Beratungsgesellschaft co2online machten in Berlin darauf aufmerksam, dass jede zweite Abrechnung falsch sei. Daher gilt: erst genau prüfen, dann zahlen. Bei Zweifeln an der Richtigkeit, kann man beim Vermieter die kompletten Unterlagen einsehen und sich anschließend beim örtlichen Mieterverein beraten lassen.

Die Heizkostenabrechnung umfasst immer ein Jahr, jedoch nicht zwangsläufig ein Kalenderjahr. Bei dieser verbrauchsabhängigen Rechnung werden 50 bis 70Prozent nach dem Verbrauch errechnet, die restlichen Prozente ergeben sich nach der Wohnfläche.

Inhalt der Abrechnung

In der Abrechnung müssen alle Heizkosten aufgestellt sein. Das umfasst die Kosten für den Brennstoffkauf, also die Ausgaben für Fernwärme, Gas oder Öl, außerdem den Verbrauch und die Heiznebenkosten. Gemeint sind damit die Wartungskosten der Heizung, Gebühren für die Heizkostenverteilung und den Schornsteinfeger sowie die Betriebsstromkosten der Heizungsanlage.

Erhöhte Heizkosten entstehen vor allem durch veraltete oder uneffektiv arbeitende Heizungsanalgen oder durch nicht ausreichend gedämmte Wohnhäuser. Dabei sind meist auch die Heiznebenkosten viel zu hoch. Zudem kommt es zu weiteren Fehlern wie einer verspäteten Abrechnung, einem falschen Verteilerschlüssel oder weil der Verbrauch falsch geschätzt oder beim Mieterwechsel die Kosten falsch verteilt wurden. Des Weiteren setzen Vermieter die Quadratmeterzahl der Wohnung meist zu hoch an.

Was tun bei Fragen?

Innerhalb von vier Wochen müssen sich Mieter beim Vermieter melden, um die kompletten Unterlagen beim ihm oder der Hausverwaltung einsehen zu können. Zudem ist es den Mietern erlaubt sich Notizen zu machen, die Belege zu fotografieren oder vom Vermieter Fotokopien der Originale machen zu lassen. Halten die Mieter die Kosten für überhöht, sollten sie Auskunft verlangen. Unter www.heizspiegel.de können Mieter dann kostenlos ein Heizgutachten erstellen lassen. Gleichzeitig wird eine Stellungnahme für den Vermieter generiert, in der er über das Ergebnis informiert wird. Bis zur Klärung der Fragen bezahlen Mieter nichts. Bei offensichtlichen Fehlern kann sogar eine neue Abrechnung verlangt werden.

Die Heizkostenabrechnung muss immer spätestens ein Jahr nach dem Ende des Berechnungszeitraumes beim Mieter im Briefkasten landen. Endet der Zeitraum also am 31.12.2009, muss die Rechnung spätestens bis zum 31.12.2010 vorliegen. Liefert der Vermieter sie erst danach, muss der Mieter keine Nachzahlungen leisten.

geschrieben am: 03.12.2010