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E.ON gibt Beteiligung an Gazprom auf

Wie E.ON Ruhrgas am Mittwoch mitteilte, hat der Konzern als größter ausländischer Aktionär nach über zehn Jahren seinen 3,5-prozentigen Anteil am russischen Energieriesen Gazprom verkauft. Ein Anteil von 2,7 Prozent ging an die staatliche russische Vnesheconombank (VEB), der Rest wurde an der Börse veräußert. E.ON erhielt dafür insgesamt 3,4 Milliarden Euro.

Ruhrgas kaufte sich nach engen Verbindungen, die schon seit den 70er Jahren bestanden, um die Jahrtausendwende bei dem russischen Gasriesen Gazprom ein. Seit 2003 ist E.ON Ruhrgas eine Erdgas-Tochter des E.ON-Konzerns. Bereits vor einiger Zeit hatte E.ON-Ruhrgas seinen Anteil bei Gazprom von 6,5 auf 3,5 Prozent verkleinert.

Partnerschaft bleibt

Der Einstig bei Gazprom habe seinerzeit dazu gedient die Partnerschaft der Unternehmen zu untermauern und die Zusammenarbeit auszubauen, so E.ON. Durch den Verkauf würde sich an der Partnerschaft jedoch nichts ändern, zumal durch die Beteiligung an mehreren großen Projekten eng verbunden sei. Dazu zählen die Ausbeutung eines riesigen Erdgasfeldes in Westsibirien und der Bai der Gas-Pipeline Nord Stream am Grund der Ostsee. Jedoch musste E.ON bei beiden Projekten die gleichberechtigte Beteiligung der BASF-Tochter Wintershall hinnehmen. Diese kaufte sich zwar nicht beim russischen Gasriesen ein, erlaubte ihm allerdings den Vertrieb seines Erdgases über das Joint Venture Wingas in Deutschland.

Startegiewechsel

Nach Angaben von E.ON handelt es sich auch hier um den vor einigen Wochen angekündigten Strategiewechsel des Konzerns. Mit dem Geld sollen Investitionen in die stark aufstrebende Märkte in Asien und Südamerika finanziert werden. An der Russland-Strategie würde sich jedoch nichts ändern.

geschrieben am: 02.12.2010