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Atomkraftwerk Belene: Es wird gebaut

Der Chef des russischen Konzerns Rosatom, Sergej Kirijenko, einigte sich nach Differenzen zwischen beiden Ländern, mit dem bulgarischen Regierungschef Bojko Borissow auf den Bau von AKW Belene an der Donau. Dies teilte Kirijenko am Dienstag in Sofia mit. Belene wird damit der erste von Russland in der EU gebaute Atommeiler.

Bulgarien erhält Kontrollmehrheit

Das Abkommen über die Projektgesellschaft für Belene wurde von Kirijenko und der bulgarischen Elektrizitätsgesellschaft NEK unterzeichnete. Das Abkommen gewährt Bulgarien vorerst die Kontrollmehrheit mit 51 Prozent. In zwei dreiseitigen Abkommen wurde festgelegt, dass neben Rosatom das französische Unternehmen Altran und das finnische Fortum mit zunächst einem sowie bis zu 25 Prozent beteiligt sind – die restlichen Anteile entfallen auf Russland. Schon 2016 könnte Kirijenkos Worten zufolge der erste der beiden 1.000 Megawatt-Reaktoren fertig werden.

Diskussionen zum Preis

Bulgarien wolle Belene nicht aus dem Staatshaushalt finanzieren, hatte Regierungschef Borissow vor den Verhandlungen mit Kirijenko erklärt. Die Russen hatten den Endpreis für Belene, von den 2008 vertraglich vereinbarten knapp 4 Milliarden Euro, auf Grund der Verzögerungen auf 6,4 Milliarden Euro erhöht. Kirijenko nannte nun als Kompromiss „höchsten“ 6,298 Milliarden Euro.

geschrieben am: 01.12.2010