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Strom wird teurer trotz sinkender Einkaufspreise

Heidelberg – Mittlerweile haben über 400 der 900 Stromversorger Preiserhöhungen für das neue Jahr angekündigt. Davon betroffen sind über die Hälfte aller deutschen Haushalte. Wie die Analyse des unabhängigen Verbraucherportals Verivox zeigt, steigen die Preise für Verbraucher seit Jahren stetig an, während gleichzeitig die Beschaffungskosten für die Anbieter sinken.

Der „Erzeugerpreisindex Strom bei Abgabe an Weiterverteiler“ des Statistischen Bundesamtes zeigt deutlich die sinken Einkaufspreise an. Zwischen Oktober 2008 und Oktober 2010 sind diese um rund 20 Prozent gesunken. Die Verbraucher haben jedoch nie davon profitiert.

Preise um 8% gestiegen

Im gleichen Zeitraum stieg der Vergleichsportal Verbraucherpreisindex um 8 Prozent. So bezahlte ein Beispielhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden im Oktober 2008 durchschnittlich 851 Euro. Zwei Jahre später waren es dagegen schon 923 Euro. Diese Entwicklung wird sich durch die steigenden Preise zu Jahresbeginn noch weiter verstärken. Aktuell haben 413 Stromversorger angekündigt zum 1. Januar 2011 die Strompreise um durchschnittlich 7,1 Prozent anzuziehen.

Umstrittene Preiserhöhungen

Die Verteuerung der Preise am Strommarkt ist umstritten. Die Stromanbieter geben an, die gestiegene EEG-Umlage lediglich an ihre Kunden durchzureichen. Als Vorwand für neuerliche Preiserhöhungen bezeichnet das der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth. Er kritisiert, dass die Anbieter nur die steuerlichen Erhöhungen an ihre Kunden weitergeben würden. Die Erleichterungen durch sinkende Beschaffungskosten, kämen jedoch nur selten beim Kunden an.

„Die durchschnittlichen Strompreise für private Verbraucher steigen jedes Jahr, auch wenn die Großhandelspreise sinken. Daher raten wir den Verbrauchern, die Preise zu vergleichen und zu einem Stromanbieter zu wechseln, der günstige Beschaffungskosten auch weitergibt“, so die Empfehlung von Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei einem Vergleichsportal.

geschrieben am: 29.11.2010