Beschleunigungsgesetz für Netzausbau gefordert

26.11.2010 | Redaktion:

Berlin – Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) fordert angesichts des stockenden Netzausbaus beschleunigte Genehmigungsverfahren für die Stromautobahnen. Die neuen Leitungen würden dringend benötigt um beispielsweise den Windstrom aus dem Norden in die gesamte Republik zu leiten, sagte Hauptgeschäftsführer der BDI, Werner Schnappauf, am Freitag der „Mittelbayerischen Zeitung“.

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Beschleunigungsgesetz für Netzausbau gefordert

Er fordert ein Netzausbau-Beschleunigungsgesetz. Mit diesem sollten wichtige Netzinvestitionen innerhalb von fünf Jahren realisiert werden können. Normal würden sich diese Verfahren jahrzehntelang hinziehen.

Nur eine Rechtsinstanz


Nach Schnappaufs Meinung sollte es auch nur „eine einzige Rechtsinstanz“ geben, die über die Klagen gegen Infrastrukturprojekte entscheiden soll. Ihm geht es dabei keinesfalls darum die Rechte von Bürgern, von Umwelt- und Naturschutzorganisationen einzuschränken, betonte er. Die Verfahren müssten nur schneller und transparenter gemacht werden.

Die dena legte am Dienstag die zweite deutsche Netzstudie nach 2005 vor. Deren Angaben zufolge würden 3.600 Kilometer neue Hochspannungsleitungen benötigt um die Ziele bis 2020 zu erreichen. Inklusive der Anbindung an die Hochsee-Windparks würde dies knapp 10 Milliarden Euro kosten.

Bedarf utopisch


Viele Umweltverbände halten diesen Bedarf für unnötig. Durch die Optimierung der bestehenden Netze wäre der Bedarf weitaus geringer. Zudem stößt man vielerorts auf Widerstand gegen die riesigen Strommasten. Nach Meinung der Kritiker wären sie gesundheitsschädigend. Daher wird eine Erdverlegung der Kabel gefordert. Die Kosten dafür würden sich auf bis zu 29 Milliarden Euro belaufen, so die dena.

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