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Windmarkt: Preiskampf wird wachsen

Frankfurt – Gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ sagte Martin Billhardt, Vorstandschef des Windparkspezialisten PNE Wind, am Donnerstag: "Die Preisspirale hat noch gar nicht richtig angefangen, sich zu drehen." Er rechne daher mit zunehmendem Preisdruck in der Branche. Die Margen würden durch die Überkapazitäten schmelzen, worunter die Hersteller von Windenergieanlagen schon jetzt litten. Dieser Druck wird sich vermutlich noch erhöhen, wenn die asiatische Konkurrenz auf den europäischen und amerikanischen Markt drängt.

Asiatische Konkurrenz muss sich beweisen

Die in China errichteten Windparks wären zu 30 Prozent günstigeren Konditionen gebaut worden. Obwohl diese Preise in Deutschland nicht zu halten seien, rechnet Billhardt immer noch mit Preissenkungen im zweistelligen Prozentbereich. Allerdings müssten die vornehmlich chinesischen und koreanischen Unternehmen erst einmal beweisen, dass ihre Technologie ausgereift ist.

Projektierer immer wichtiger

Der PNE-Chef sieht den Preisdruck für sein eigenes Unternehmen positiv. Der unabhängige Projektierer müsste dann für den endgültigen Betreiber die besten Angebote ermitteln. Somit spiele er eine immer wichtigere Rolle, vor allem wenn immer mehr Hersteller unter Druck gerieten. Der Aktienkurs von PNE Wind ist im Sog der übrigen Unternehmen wie Vestas und Nordex in letzter Zeit deutlich gesunken. Das Unternehmen entwickelt und verkauft schlüsselfertige Windparks.

geschrieben am: 25.11.2010