Stromkonzerne: Kartell-Untersuchungen noch 2010

18.11.2010 | Redaktion:

Berlin – Die Sektoruntersuchung des Bundeskartellamtes zum Stromgroßhandel werden laut einem Bericht des Branchendienstes energate noch dieses Jahr beendet. Im Januar 2011 sollen dann die Ergebnisse veröffentlicht werden.

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Oligopol-Stellung der vier Großkonzerne


Der Bericht nimmt Bezug auf die Aussagen von Felix Engelsing, dem Vorsitzenden der 10. Beschlussabteilung der Behörde, auf einer BNE-Fachtagung in Berlin. Man könne bei der Stromerzeugung in Deutschland von einem Oligopol der vier Großkonzerne Vattenfall, RWE, EnBW und E.ON sprechen, sagte Engelsing. Die Marktmacht der vier Stromriesen würde durch die Laufzeitverlängerung weiter gestärkt, führe jedoch gleichzeitig zu einem preisdämpfenden Effekt. Engelsing betonte außerdem, dass eine Reform des Vergütungsmodells der Erneuerbaren Energien notwendig sei.

Untersuchung auf Preismanipulation



Im März 2009 begann die Sektoruntersuchung des Bundeskartellamtes. Stetig steigende Strompreise in Deutschland und zahlreiche Bürgerbeschwerden waren Anlass für diese Prüfung gewesen. Für die Eröffnung konkreter Missbrauchsverfahren war jedoch kein ausreichender Anfangsverdacht gegeben. Daher untersuchte die Behörde fast den gesamten Großhandel auf Preismanipulationen durch physische oder finanzielle Zurückhaltung von Stromerzeugungskapazitäten.


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