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Diplomarbeit zur Biomasse

Diana Wenk schrieb ihre Diplomarbeit über das Thema „Bioenergiepotenzial im Landkreis Rhön-Grabfeld“ und stellte ihre Ergebnisse bei der Jahresversammlung der Energie-Initiative Rhön und Grabfeld vor. Ob wohl die stützenden Zahlen nicht die aktuellsten waren, gibt die Arbeit einen genauen Einblick in die Möglichkeiten des Landkreises, Energie selbst aus Biomasse zugewinnen.

Mehr Nutzfläche

Bei ihrer Arbeit unterschied Wenk zwischen landwirtschaftlichen, forstwirtschaftlichen und abfallwirtschaftlichen Potential sowie zwischen theoretisch vorhandenem, dem wirtschaftlichen und dem erschließbaren Potential. Laut ihrer Studie ergibt sich das landwirtschaftliche Potenzial aus dem zur Verfügung stehenden Acker- und Grünland. Bei Wenks Analyse kam heraus, dass der Landkreis zu wenig Grünland, Mais- und Kartoffelanbau hat, dafür aber sehr viel Getreide, Kleegras und Hülsenfrüchte zu bieten hat. Da die Bevölkerungszahl sinkt, sinken auch die verwertbaren Rohstoffe und so wird es in Zukunft mehr Nutzfläche für den Anbau von verwertbaren Pflanzen geben. Die Diplomgeografin rechnete vor, dass im Jahr 2020 rund 522 543 Megawattstunden im Jahr aus der Biomasse des Landkreises aus der Landwirtschaft gewonnen werden könnte. Vor 5 Jahren waren es 295 263 Megawattstunden.

Auch Abfall hat Potenzial

Klingt eklig, ist aber so. Das abfallwirtschaftliche Potenzial setzt sich aus Grüngut, Klärschlamm, Altholz, Altfett und dem Inhalt der Biotonne zusammen. Dabei ist es nicht so einfach, den Grüngutanfall in den einzelnen Gemeinden genau zu erfassen, so Diana Wenk. Denn mit sinkenden Bevölkerungszahlen geht auch die Menge des Abfalls zurück. Nach momentanen Berechnungen könnten also 54 657 Megawattstunden gewonnen werden, künftig nur noch 52 260 Megawattstunden im Jahr.

geschrieben am: 13.11.2010