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E.ON wird umstrukturiert

Hamburg/Düsseldorf – Nach Informationen des „Spiegel“ wird der größte deutsche Energiekonzern E.ON radikal umgebaut. Weite Bereiche des Unternehmens sollen umstrukturiert, renditeschwache Sektoren veräußert und Sektoren für Partnerschaften mit anderen Unternehmen geöffnet werden, so sehen es Planungen von E.ON-Chef Johannes Teyssen vor. Bei dem Bericht beruft sich das Nachrichtenmagazin auf die neue Konzernstrategie, die der Aufsichtsrat in den kommenden Tagen beraten wolle.

Renditeschwache Bereiche auf dem Prüfstand

Unter Berufung auf interne Planungen berichtet der „Spiegel“ weiter, dass Teyssen in den nächsten zwei bis drei Jahren sämtliche Konzernbereiche auf den Prüfstand stellen will. Das beträfe alle Sektoren, die den Renditezahlen des Managements nicht gerecht würden. Auch Bereiche wie das Gasnetz, das in vielen Regionen flächendeckende Stromverteilnetz oder der E.ON-Vertrieb mit seinen 15 Millionen Kunden in Deutschland könnten von den Verkaufs- und Umstrukturierungsplänen betroffen sein.

Investition in nichteuropäische Märkte

Laut dem Magazin will Teyssen die milliardenschweren Erlöse in wachstumsstarke Märkte außerhalb Europas wie etwa China oder Brasilien investieren. Mögliche Gewinnrückgänge in den nächsten Jahren sollen durch einen weiteren Teil des Gewinns kompensiert werden.

Der „Spiegel“ schreibt außerdem, dass E.ON nach internen Berechnungen davon ausgehe, dass der Vorsteuergewinn nach einem noch positiv verlaufenden Geschäftsjahr 2010 ohne strenge Gegenmaßnahmen in den kommenden drei Jahren um bis zu 30 Prozent zurück gehen könnte.

geschrieben am: 08.11.2010