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Umweltverträglichere Gewinnung von Biomasse-Energie

Dessau-Roßlau – Das Bundesumweltamt (UBA) stellt langfristige Strategie zur umweltfreundlichen Energiegewinnung aus Biomasse vor. UBA-Präsident Jochen Flasbarth erklärte am Donnerstag in Dessau-Roßlau: "Die Nutzung von Bioenergie ist nur dann sinnvoll, wenn deutlich weniger Treibhausgase entstehen als bei fossilen Energieträgern und wenn keine Nachteile für die Umwelt auftreten." Man befürworte daher unter anderem die Biomasse-Mehrfachnutzung. So würde Holz erst in Form von Bauholz und Möbeln verarbeitet, dann von der Holzwerkstoffindustrie und erst danach zur Energiegewinnung genutzt.

Diese Mehrfachnutzung sei der gängigen Praxis vorzuziehen, da es sich um eine knappe Ressorce handelt. Bislang wird Biomasse hauptsächlich direkt zu Strom, Wärme und Kraftstoffen umgewandelt.

Zertifizierung der Nachhaltigkeit ab 2011

Beim Einsatz von Biomasse müssen Erzeuger ab 2011 einen zertifizierten Nachweis für die Nachhaltigkeit pflanzlicher nachwachsender Rohstoffe erbringen. Die EU hat die Nachhaltigkeitskriterien für Biokraftstoffe und flüssige Bioenergieträger in einer Richtlinie festgelegt. Die Umsetzung der Richtlinien wird vom UBA-Forschungsprojekt Bio-global unterstützt.

Keine veränderte Landnutzung

Laut der langfristigen Strategie des Umweltbundesamtes sollen zudem nachwachsende Rohstoffe auf Flächen angebaut werden, die sich für die Nahrungs- und Futtermittelproduktion nicht oder nur wenig eignen. Die Biodiversität dürfe nicht negativ vom Anbau der Energiepflanzen beeinflusst werden. Ebenso dürfe sie nicht zur Änderung der Landnutzung führen.

geschrieben am: 05.11.2010