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Kein Strom von der Bahn

In großen Bahnhöfen sind immer Geschäfte, die den Reisenden die Reise verschönern, indem sie ihnen leckere und nützliche Sachen anbieten. Auch diese Geschäfte brauchen Strom. Woher die Geschäfte und Restaurants ihren Strom allerdings bekommen, darf ihnen die Bahn nicht vorschreiben. Das teilte jetzt die Bundesnetzagentur Bonn mit.

Die bisherige Lage

Die Bahn wies ihre Tochter DB Energie GmbH an, den Pächtern von Kiosken, Gaststätten und Geschäften in den Bahnhöfen ab spätestens 1. Februar zu erlauben, sich die Stromlieferanten selbst auszusuchen. Bislang sah die Bahn die Belieferung als ein Monopol ihrer eigenen Energietochter. Sie versorgt das bundesweite Streckennetz und damit auch die bahneigenen Bahnhöfe mit Strom. Die Anschlüsse in den Geschäften galten als Teil der „Objektnetze“ und zu diesen hatten anderen Energielieferanten keinen Zugang.

Die neue Auffassung

Da die Großbahnhöfe inzwischen einen Verbrauch haben, die mit dem eines Einkaufszentrums einhergeht, ist die Bundesnetzagentur einer anderen Rechtsauffassung. Wenn die wirtschaftliche Bedeutung dieser Netze eine so große Bedeutung erreicht, kann kein regulierungsfreier Raum bleiben, das erklärte der Präsident der für die Wettbewerbskontrolle in den deutschen Energie- und Kommunikationsnetzen zuständigen Bundesbehörde, Matthias Kurth. Der diskriminierungsfreie Zugang müsse allen Lieferanten gewehrleistet werden.

geschrieben am: 29.10.2010