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Leitungen frei für Ökostrom

Die Wemag hatte gestern einen Grund zum Feiern. Sie nahm einen neuen Knotenpunkt für die Hochspannungsversorgung für Westmecklenburg in Betrieb. Das Umspannwerk kostete mit neuer Leitungsstraße nach Spornitz ungefähr 11 Millionen Euro und soll vor allem die Energie aufnehmen und umleiten, die aus der Region eingespeist wird.

Industriegebiet wächst und wächst

Doch das hochmoderne Werk hat auch eine zweite Aufgabe. In dem sie die Spannung von 110 KV auf 20 Kilovolt transformiert ist nämlich auch die Versorgungssicherheit in der Region zwischen Parchim und Ludwigslust wieder auf dem neusten Stand. Das neue Umspanwerk benötigte zwei Jahre bis zu seiner Fertigstellung und steht nun im Gewerbegebiet am Brenzer Kanal. Gleich nebenan steht auch der neue Solarpark Brenz, der eine Leistung von sieben Megawatt hat.

Mehr Strom als Abnehmer

Die Hochspannungsleitung ist 5,6 Kilometer lang sichert den Anschluss an das 110-KV-Netz und ist damit Teil eines neuen Hochspannungsversorgungssystems. Und das war auch dringend nötig, denn die Situation im Stromnetz ist schon seit einiger Zeit prekär gewesen. Der Vertreiber des Wirtschaftministeriums machte gestern deutlich, dass sich der Stromfluss in 163 Tagen des letzten Tages umgekehrt hat, es also zu wenig hochkarätige Stromverbraucher im Land und immer mehr Produzenten gibt. An so vielen Tagen wusste der Versorger also nicht, was er mit dem vielen Strom anfangen sollte. Das neue Werk in Neustadt-Glewe leitet den Strom nun ab und löst so das Problem.

geschrieben am: 28.10.2010