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Ökostadt verkauft ihren Strom

Eigentlich wollte Grevesmühlen den Strom, den die eigenen Anlagen erzeugen, dafür nutzen, die Stadt komplett mit Strom zu versorgen. Das kann sie auch. Und trotzdem verkauft sie den Strom lieber. Denn durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz haben sie so Kostenvorteile.

Ziel verfehlt – oder doch nicht?

Vor einigen Jahren gründete die Stadt den Verein „Statt ohne Watt“ und setzte sich das Ziel der vollständigen Stromversorgung der Stadt durch eigene Ökostrom-Anlagen. Stellvertreter Werner Küsel zeigt sich stolz: „Dieses Ziel haben wir so gut wie erreicht.“ Doch stimmt das nur theoretisch und auch nur dann, wenn das Wetter richtig mitspielt. Denn sobald die Sonne nicht richtig scheint oder der Wind nicht genug weht, wird es in Grevesmühlen knapp mit dem Strom. „Und trotzdem können wir heute schon sagen, dass die Energie der Biogasanlage, der Photovoltaik-Anlagen sowie die Klärgasverwertung des Zweckverbandes plus die privaten Photovoltaik-Anlagen in der Lage sind, den Strombedarf der Stadt zu decken“, beharrt Küsel.

Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz der Bundesregierung und die damit einhergehende Einspeisevergütung erhalten die Stromerzeuger aber viel mehr Geld für die in das Netz eingespeiste Kilowattstunde, als sie im der Produktion kostete. Deshalb verkauft Grevesmühlen eben den Strom, den die Stadt eigentlich für sich selbst herstellen wollte. „Aber das langfristige Ziel ist es, das Klima und die Umwelt zu schützen“, so Küsel ,„und genau das passiert mit den Anlagen, die ihre Energie aus regenerativen Rohstoffen beziehen“.

geschrieben am: 28.10.2010