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EEG für Afrika

Der EU-Kommissar Günther Oettinger war es, der kürzlich eine europaweite, einheitliche Einspeisevergütung für den Strom aus Afrika forderte. Seiner Meinung nach wäre ein harmonisches Muster, ähnlich wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz in Deutschland, ein sinnvollen Instrument, um Desertec voranzubringen. Das sagte er auf der Jahrestagung des Konsortiums in Barcelona und forderte es mit diesen Worten.

15 Prozent des europaweiten Strombedarfs

Desertec ist eine riesige Solaranlage mitten in Afrika, die inzwischen seit einem Jahr existiert. Nun zog der Versicherungskonzern Munich Re eine positive Zwischenbilanz: „Wir sind sehr zufrieden damit, wie Desertec vorankommt“. Bis 2050 will das Unternehmen ungefähr 15 Prozent des europaweiten Strombedarfs decken. Schaffen wollen sie das mit dem Import der Solarenergie aus Nordafrika in den Nahen Osten. Unterstützt wird das Projekt von 18 Vollmitgliedern und rund 32 assoziierten Partner, worunter auch Siemens, E.on und die RWE sind. Jedes der Vollmitglieder zahlt 150.000 Euro an Desertec.

Europa war schon immer abhängig

Das Gerücht, die EU laufe Gefahr, sich von Energielieferungen aus unsicheren Weltgegenden abhängig zu machen, kann sich mit der Aussage von Oettinger nicht mehr halten: „Wir haben seit Jahrzehnten Erdgas aus Russland importiert, warum sollen wir jetzt nicht saubere Energie von Europas unmittelbaren Nachbarn importieren?“ Schon immer ist Europa von Energieimporten abhängig gewesen. Und laut Oettinger wird es das auch immer sein: „Unsere Antwort darauf kann nur Diversifizierung sein“.

geschrieben am: 27.10.2010