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Photovoltaik gefährdet Stromnetz

Der Solarboom nimmt kein Ende. Die Subventionen wurden schon gestrichen aber die Leute hören dennoch nicht auf, weiter Solar auf ihre Häuser zu bauen und den Strom auch in die Netze einzuspeisen. Das ist prinzipiell gut und schön, nur halten das die Netze nicht mehr lange aus. Davor warnt die Deutsche Energie-Agentur (dena) bei einem noch weiter steigenden Anteil von Solarstrom.

Solarstrom leistet so viel wie 30 Kohlemeiler

Laut Aussage des Dena-Chefs Stephan Kohler stehen die Netze „vor der Überlastung durch Sonnenstrom“. Die Photovoltaik-Anlagen könnten bis Ende 2011 mit knapp 30 Gigawatt am Netz sein, so Kohler. An sonnenreichen Tagen könnten sie rund 35 Gigawatt Strom erzeugen. Das ist die Kraft von 30 Kohlemeilern und könnte fast den Strombedarf von ganz Deutschland über ein ganzes Wochenende decken. Schreitet der Ausbau der Solartechnik aber weiter so voran, erreichen sie wahrscheinlich eine Leistung von knapp 50 Gigawatt.

Solarstrom am besten abwürgen

Die deutschen Netze und Speicher sind aber noch nicht auf die stark schwankenden Solarstrommengen eingestellt, was den weiteren Ausbau der Solarenergie laut Kohler nicht mehr sinnvoll macht. Die Solarförderung solle auf den Zubau von 1 GW pro Jahr abgewürgt werden. Die Marke von 30 Gigawatt wäre dann erst im Jahr 2020 erreicht und damit Zeit gewonnen, die für den Umbau der Netze nötig ist.

geschrieben am: 26.10.2010