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Stromnetz in kommunale Hand

Im Idsteiner Land, was Hünstetten, Idstein, Niedernhausen und Waldems umfasst, und auch in Hofheim und Bad Camberg haben sich die Grünen dazu entschlossen, das Stromnetz in eigene Hände zu nehmen. Sie wollen nun darauf drängen, das Netz wieder in kommunalen Besitz zu bringen.

Gemeinden nutzen Unternehmen

Den neuen Plan teilten die Grünen-Fraktionsvorsitzenden aller sechs Kommunen mit. Die Begründung: „Die mit dem Besitz des Stromnetzes verbundenen Gewinne sollen den Kommunen zugutekommen, in der Region bleiben und nicht in den Kassen des Großkonzerns RWE und Süwag landen, der damit unter anderem den Bau umweltgefährdender Atomkraftwerke und Kohlegroßkraftwerke finanziert“, da sind sich die Kommunen ebenfalls einig. Die Gemeinden wollen die Netze jedoch nicht allein übernehmen. Einen Teil soll auch ein großes kommunales Unternehmen bekommen, welches den Klimaschutz ernst nimmt. Hier stehen Unternehmen wie die Überlandwerke Groß-Gerau, Ewe und auch Mainova zur Auswahl. Welches Unternehmen einen Anteil haben darf und wie die prozentuale Verteilung sein soll, ist noch im Gespräch. Die Fachkompetenz des jeweiligen Unternehmens soll dann aber schon zum Zeitpunkt der Verhandlungen mit der RWE genutzt werden.

Erfahrene Unterstützung

Bei den Verhandlungen soll die Kommunen außerdem ein Büro unterstützen, welches schon Erfahrungen mit der Stromversorgung gesammelt hat. Im Mittelpunkt stehen hier die Sicherheit der Stromversorgung und die Wirtschaftlichkeit des Betriebes, so die Erklärung weiter. Weil dies so wichtig sei, könne auf ein professionelles Unternehmen, das schon länger in dieser Branche arbeitet, nicht verzichtet werden. Die Grünen lehnen den Aufbau einer Fachkompetenz in den sechs Kommunen und einen eigenen Netzbetrieb aber ab. Denn die notwendige Kompetenzerlangung sei zu aufwändig, zudem würden die Personalkosten den Ertrag reduzieren.

geschrieben am: 26.10.2010