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Kunden dürfen für Erhöhung der EEG-Umlage zahlen

Berlin – Die ersten Stromanbieter kündigen nach der deutlichen Erhöhung der Umlage für erneuerbare Energien für das neue Jahr Preiserhöhungen an. So erklärten diese Woche die Energieunternehmen Badenova und MVV Energie, dass sie die kompletten Kosten an die Verbraucher weitergeben wollen. Weitere Anbieter werden sich anschließen und ihre Kunden in den nächsten Wochen über die höheren Preise zum neuen Jahr informieren.

Stromkunden drohen weitere Preiserhöhungen im neuen Jahr

Der Stromversorger Badenova, der in der Region Freiburg tätig ist, erhöht laut einer Mitteilung die Preise für eine Kilowattstunde inklusive Mehrwertsteuer um 1,76 Cent. Das entspricht dem exakten Anstieg der so genannten EEG-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien. Um 1,61 Cent erhöht der Mannheimer Stromversorger MVV Energie seinen Strompreis je Kilowattstunde. Man gäbe zwar auch die komplette Umlage weiter, ziehe aber die leicht gesunkene Umlage von Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung ab, teilte das Unternehmen mit. Das bedeutet für Kunden, je nach Tarif, eine Preiserhöhung von sechs bis acht Prozent, was einem Mehrbetrag von 55 bis 70 Euro pro Jahr entspricht.

Wie viele Anbieter die steigende EEG-Umlage schon durch Preiserhöhungen in diesem Jahr vorweggenommen haben, könne derzeit noch nicht ermittelt werden. Es wäre auch denkbar, dass Versorger die erhöhte Umlage als Vorwand für übertrieben erhöhte Preise nutzen. Da die Stromanbieter ihre Kunden bis zum 15. November über Preiserhöhungen im neuen Jahr informieren müssen, werden in vielen Haushalten in den nächsten Wochen unangenehme Briefe ins Haus flattern.

Vor allem wegen dem massiven Ausbau der Solarenergie steigt die EEG-Umlage von 2,05 auf 3,5 Cent je Kilowattstunde. Dafür erhält jeder Erzeuger, der Ökostrom ins deutsche Netz einspeist, eine so genannte Einspeisevergütung, welche bei Solarstrom besonders hoch ist. Die Finanzierung wird über die EEG-Umlage von allen Stromkunden abgedeckt, weshalb der Solarboom die Preise steigen lässt.

geschrieben am: 23.10.2010