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10.000ster SyM2-Zähler ausgeliefert

Der Industriezähler SyM2 von Landis+Gyr verkauft sich gut. Anfang September konnte der 10.000ste Zähler verkauft werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit. Das Unternehmen hatte die neue Form der Industriezähler auf den Markt gebracht, da die Heterogenität der unterschiedlichen Industriezähler die Betriebskosten der Energieversorger in den vergangenen Jahren in die Höhe getrieben hatte. Mit dem voranschreitenden Verkauf der neuen Zähler geht auch die Umstellung der Zählerparks für Gewerbe- und Industriekunden weiter voran. Die Entwicklung des SyM2-Zählers erfolgte in Abstimmung mit den großen Energieversorgern E.on Energie, RWE sowie EnBW.

Modellvielfalt verringern

Die Modellvielfalt der Industriezähler hat einen gravierenden Nachteil. Zwar können sich die Kunden den Zähler aussuchen, der ihnen am meisten gefällt, allerdings treibt die Produktvielfalt die Kosten enorm in die Höhe. Denn die einzelnen Geräte unterscheiden sich in ihrer Funktionsweise, Installation, Anbindung und Ablesung. Das bedeutet, dass sich der Zeitaufwand erhöht. Denn die Techniker müssen für jedes Modell individuell geschult werden. Zudem erfordert die Vielfalt viele unterschiedliche Gerätevertreiber. Deshalb war es das Ziel bei der Entwicklung des SyM2-Zählers, eine Standardisierung herbeizuführen, die sowohl den Aufwand als auch die Kosten senkt. Peter Heuell, Geschäftsführer der Landis+Gyr GmbH, bestätigt, dass die Absatzzahlen gestiegen seien und sich nach wie vor in einem Aufwärtstrend befinden.

Zusammenarbeit mit den Großen der Branche

Mit der Entwicklung der einheitlichen Industriezähler wurde das Unternehmen durch die großen deutschen Energieversorger RWE, E.on Energie sowie EnBW beauftragt. Die Entwicklungszeit dauerte ungefähr zwei Jahre. Danach wurde der neue Zähler, der SyM2-Zähler, der für Sondervertragskunden entwickelt wurde, getestet und ging anschließend in die Produktion. Die Zusammenarbeit mit den Energieversorgern, die die Entwicklung des neuen Standards angestoßen und das Unternehmen Landis+Gyr GmbH ermöglichte eine genaue Anpassung an die Anforderungen der Industrie- und Gewerbekunden. Die Besonderheit des Zählers liegt in dem modularen Aufbau sowie in der Interoperabilität. Das heißt, der Zähler kann nach den entsprechenden Anforderungen zusammengebaut werden. Die Komponenten, die nicht benötigt werden, werden demzufolge weggelassen und der Zähler erfüllt zu 100 Prozent den gewünschten Zweck. Dadurch sind Kosteneisparungen möglich. Außerdem sind die Wartung der Geräte und der Austausch defekter Teile leichter realisierbar. Der SyM2-Zähler kann zudem mit zusätzlicher Kommunikationstechnik ausgestattet werden, so dass sich auch der Aufwand beim Ablesen des Zählers deutlich reduzieren lässt.

geschrieben am: 01.10.2010