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Millioneninvestitionen von E.on Bayern

E.on Bayern plant, noch in diesem Jahr rund 250 Millionen Euro in die Erneuerung und den Ausbau der Stromnetze in Bayern zu investieren. Vor allem in den dünn besiedelten Gebieten könnten die bisherigen Leitungen, die teilweise 100 Jahre alt sind, den Leistungsansprüchen nicht mehr gerecht werden. Vor allem eine hohe und kurzfristige Einspeisung könne das Netz nicht mehr bewerkstelligen. Als treibenden Faktor für die Investitionen gibt das Unternehmen den wachsenden Ausbau erneuerbarer Energien sowie eine damit einhergehende dezentrale Einspeisung der elektrischen Energie an.

Der Netzausbau ist dringend erforderlich

An dem Ausbau sowie an der Erneuerung der Stromleitungen in Bayern führt kein Weg vorbei, sagt Christan Nagel, Regionalleitung E.on Oberbayern. Eine Ursache seine die starken Zuwächse der Anlagen. Von 2007 bis Ende 2010 wird ein Gesamtzuwachs an stromerzeugenden Solaranlagen von rund 112.000 erwartet. Kommt es nun an sonnigen Tagen zu einer geringen Stromentnahme, sei schnell die Gebietsnetzlast erreicht. Die Anforderungen an die Leitungen und Umspannwerke sind enorm, weshalb Erneuerungen und Neubauten immens wichtig seien. Ein weiteres Problem stellt die Unstetigkeit der Gegebenheiten dar. Denn reichen an einer Stelle die Kapazitäten noch aus, könnte durch den Anschluss neuer Anlagen schnell die Grenze wieder erreicht werden.

Hohe Kosten für E.on Bayern

E.on Bayern hat enorme Kosten zu tragen. Diese unterteilen sich in Instandhaltungs- und Wartungskosten für dieses Jahr von rund 3,5 Millionen Euro und in Investitionskosten von ungefähr 5,6 Millionen Euro, bei welchen vor allem die Umspannwerke die größten Posten bilden. Zudem müssen neue Leitungen verlegt und neue Trafostationen errichtet werden, was die Verbraucher der jeweiligen Regionen manchmal zu spüren bekommen. Des Weiteren weist Nagel darauf hin, dass die hohe Nachfrage nach Photovoltaikanlagen den Netzausbau erschwere. Denn die ausführenden Firmen haben derzeit alle Hände voll zu tun und ein Abreißen der Nachfrage ist, auch wenn sich der Boom ein wenig gelegt hat, nicht zu erwarten. Aus diesem Grund kommt es gelegentlich zu Verzögerungen bei den Anschlüssen neuer Anlagen. Für den steigenden Leistungsschub plant das Unternehmen, die personelle Situation zu verbessern.

geschrieben am: 29.09.2010