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Windkraftanlagen: Bremsen die Rotorblätter den Wind?

Stuttgart – Der Herbst ist bekanntlich die Zeit des Windes. Er fegt aber nicht nur das Laub von den Bäumen, sondern leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiegewinnung: die Windkraftanlagen laufen auf Hochtouren und speisen den gewonnen Naturstrom in die Netze. Wenn die Rotoren der Luft Energie entziehen, bremsen sie dann auch die Geschwindigkeit des Windes?

Rotorblätter bremsen tatsächlich den Wind aus

Oliver Bischoff vom Institut für flugzeugbau der Universität Stuttgart sagt: „Direkt hinter einem optimalen Windrad zur Stromerzeugung ist die Windgeschwindigkeit etwa um zwei Drittel geringer als davor.“ So würde beispielsweise bei einem Sturm mit 90 Kilometern in der Stunde die Geschwindigkeit hinter dem Windrad nur noch 30 km/h betragen. Die rotorblätter entnehmen dem Wind einen Teil seiner Energie und wandeln sie in eine Drehbewegung um. Ähnlich wie bei einem Fahrraddynamo wird daraus dann Strom erzeugt.

Windanlagen tragen nur einen geringen Teil bei

Windkraftanlagen bremsen einen Sturm immer nur gering, denn der Effekt betrifft natürlich nur genau das Luftvolumen, das durch ein Windrad strömt. Nach einer Entfernung von etwa dem neunfachen des Rotordurchmessers sind nur noch 10% des bremsenden Effekts vorhanden der Rest ist bereits wieder ausgeglichen. Die Summe vieler bremsender Hindernisse macht sich allerdings bemerkbar. So bremsen auch Berge und Wälder und führen dazu, dass ein Sturm über Land immer mehr an Geschwindigkeit verliert. Unser Windkraftanlegen tragen also auch einen kleinen Teil dazu bei.

Wer nun denkt, je stärker der Sturm desto mehr Energie wird gewonnen, der hat sich getäuscht. Ab bestimmten Windgeschwindigkeiten werden die Kraftanlagen durch mechanische Bremsen zum Stillstand gebracht oder die Rotorblätter aus dem Wind genommen um Schäden zu vermeiden.

geschrieben am: 28.09.2010