Stadtwerke Münster von Stromversorger abgezockt?

27.9.2010 | Redaktion:

Nach neuesten Erkenntnissen berechnet der städtische Stromversorger in Münster der Stadt Münster teilweise höhere Preise als anderen privaten Unternehmen. Nun will die Stadt Münster als Eigentümer jedoch dagegen vorgehen. Die SPD fordert eine Ausarbeitung neuer Lieferverträge, in welchen die Stadt den anderen Abnehmern gleichgestellt wird. Vor allem die Kassenlage gebe die Zahlung höherer Stromkosten nicht her, die zudem nicht gerechtfertigt sei.

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Stadtwerke Münster von Stromversorger abgezockt?

Stadt könnte sechsstelligen Eurobetrag sparen



Mit besseren Lieferkonditionen könnte die Stadt Münster einen sechsstelligen Eurobetrag sparen. Demnach zahlt die Stadt einen derart hohen Betrag jährlich mehr als manche private Unternehmen. Die SPD plädiert deshalb für die Aushandlung neuer Lieferverträge. Zwar fließen die Einnahmen des städtischen Stromversorgers wieder in die Stadtkassen, allerdings gehen durch den Abzug von Steuern und Abgaben einige Euro verloren. Und diese würde sich die Stadt gern sichern. Die Sozialdemokraten fordern deswegen die Vereinbarung günstiger Strompreise. Im Gegenzug soll die Stadt jedoch auf öffentliche Ausschreibungen bezüglich der Stromversorgung verzichten.

Entgegenkommen auf beiden Seiten gefordert



Die Stadt müsse ebenfalls Entgegenkommen zeigen und solle sich davon distanzieren, private Konkurrenzunternehmen mit der Stromversorgung zu beauftragen. Zudem sollen in Zukunft keine öffentlichen Ausschreibungen mehr stattfinden. Fraglich ist dabei jedoch, ob diese Vorgehensweise für die Stadt vorteilhafter wäre. Denn bei einem Wechsel zu einem privaten Stromlieferanten könnte die Stadt durchaus einiges Geld sparen. Die Stadt Münster hat ein weiteres Problem, denn infolge der Anpassung der Stromlieferverträge und damit einhergehend der Kosten könnte der Verdacht aufkommen, Gewinne verdeckt auszuschütten. Um diesem Vorwurf bereits zu Anfang den Wind aus den Segeln zu nehmen, solle man den günstigen Tarif, der einem privaten Unternehmen gewährt wird, als Vergleichswert heran ziehen. Auf diese Weise sei eine Anpassung an die Marktsituation gewährleistet. Wie sich die beiden Parteien, die Stadt Münster sowie der städtische Stromversorger entscheiden, bleibt abzuwarten. Eine Einigung wird bis Ende des Jahres erwartet.

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