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Neue BNA-Bestimmungen für Messstellen

Die Bundesnetzagentur(BNA) will Geschäftsabläufe und Verträge für den Betrieb und Service von Messstellen im Energiebereich deutschlandweit vereinheitlichen. Zu diesem Zweck wurden für Strom und Gas jeweils ein Verfahren eröffnet. Matthias Kurth, Präsident der BNA hofft auf eine schnelle Abwicklung dieser Verfahren.

Seinen Angaben zufolge wurden die Verfahren zur Standardisierung der Messstellen unumgänglich, weil die Strom-und Gasverbände zu keiner Einigung kommen und daher nicht ausreichend zusammenarbeiten können. Zu diesen Verbänden hatte die BNA seit Herbst 2008 intensiven Kontakt, konnte aber nicht vermitteln. Die erforderlichen Verfahren sollen bald abgeschlossen sein, damit der Zeitplan der Messzugangsverordnung und des Energiewirtschaftsgesetzes mit möglichst geringen Übergangsfristen eingehalten werden können.

Die Festlegungen für Strom und Gas sollen so identisch wie möglich sein, Ausnahmen sind nur im Einzelfall oder bei branchenabhängigen Problemen vorgesehen. Innovative Ideen sollen allerdings mit umgesetzt werden, um die Position der Messstellen am Energiemarkt nicht zu schwächen. Netzbetreiber dieser Stellen müssten sich am Wettbewerb genauso beteiligen wie die Energieanbieter, sagte Kurth. Die BNA veranstaltete daher kürzlich eine Veranstaltung zum Thema „Intelligente Stromzähler(Smart Metering) in der Gas-und Stromwirtschaft“. Man müsse in moderne Messtechnik investieren um effizient und innovativ arbeiten zu können, so der Präsident der BNA.

Er betonte zudem, dass der Energiemarkt nur dann stabil bleiben und die Energieversorgung garantieren könne, wenn die Energienetze den zunehmend komplexer werdenden Anforderungen durch Windenergie, Handel und schwankende Nachfrage gewachsen seien. Die Leitungsnetze würden daher langfristig zu sogenannten Smart Grids umgebaut, und die Erfassung des tatsächlichen Energieverbrauchs in den Haushalten müsse transparenter werden, damit man energieeffizienter handeln könne.

Im Oktober 2008 wurde das Energiewirtschaftsgesetz geändert, und die Messzugangsverordnung trat in Kraft. Demnach sollen innerhalb von sechs Jahren möglichst deutschlandweit intelligente Zähler installiert werden, wobei die Einschränkungen für Verbraucher und Unternehmen so niedrig wie möglich sein müssen.

Die BNA hat hierfür jetzt Richtlinien für ihr weiteres Vorgehen im Zähl-und Messwesen entwickelt. Kurth bekräftigte dabei noch einmal, dass der intelligente Energiezähler eine moderne und effiziente Versorgung mit Strom und Gas sichern könne. Das Zähl-und Messwesen solle weiter liberalisiert werden, damit der Wettbewerb am Markt vorwärts gehe. Die Richtlinien sollen Kurth zufolge helfen, den komplexen Zeitplan von Gesetz und Verordnung umzusetzen. Die Marktakteure gewinnen mithilfe der BNA-Bestimmungen mehr Sicherheit bei ihrer Projektplanung.

geschrieben am: 20.03.2009