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Energiekonzern Vattenfall auf Sparkurs

Der Energiekonzern Vattenfall plant einen harten Sparkurs und die Einsparung von operativen Kosten in Höhe von 650 Millionen Euro jährlich innerhalb der kommenden drei Jahre. Auch die geplanten Investitionen von 21,7 Milliarden Euro werden drastisch auf 17,8 Milliarden Euro für die nächsten fünf Jahre gekürzt. Weiterhin soll das Unternehmen verstärkt auf die erneuerbaren Energien ausgerichtet werden. Die in Deutschland betriebenen Atom- und Kohlekraftwerke werden bestehen bleiben.

Konzentration auf Kernmärkte

Grund für die drastischen Sparmaßnahmen sind unter anderem die rückläufigen Gewinne, die Verschuldung durch Zukäufe von Unternehmen und der geringe Erlös aus dem Verkauf des deutschen Stromnetzes. Neben der Kürzung von Investitionen sollen laut Øystein Løseth (Konzernchef) auch Personal abgebaut und Kohlekraftwerke in einigen Ländern Europas verkauft werden. Der Konzern wird sein Hauptaugenmerk künftig auf die Kernmärkte in Schweden, den Niederlanden und Deutschland legen.

Løseth erklärte, „Wir werden unsere Positionen in Deutschland halten, weil es zu unseren Kernmärkten gehört“. Seinen Angaben zufolge sollen die störungsanfälligen Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel im kommenden Jahr ihren Betrieb nach fast 3 jähriger Pause wieder aufnehmen. Anfang 2011 soll das AKW Krümmel wieder ans Netz gebracht werden und für den Sommer 2011 ist das Wiederanlaufen des AKW Brunsbüttel geplant. „Wir wollen, dass sie möglichst schnell wieder ans Netz gehen“, so Løseth.

Der Engergiekonzern, dessen alleiniger Anteilseigner die schwedische Regierung ist, plant eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes bis zum Jahr 2020 von 90 auf 65 Millionen Tonnen. Dennoch verkündete Løseth, dass es keinen Rückzug aus dem Braunkohleabbau in Ostdeutschland geben werde. Die kritisierte die schwedische Regierung bereits.

geschrieben am: 22.09.2010