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Atomkraft: Demonstration in Berlin

Am vergangenen Samstag demonstrierten etwa 100.000 Menschen gegen die Atompolitik der Bundesregierung. Diese war laut Angaben der Organisatoren die größte Protestaktion seit mehreren Jahren. Vorrangig wurde gegen die geplante Laufzeitverlängerung der 17 deutschen Atomkraftwerke um durchschnittlich 12 Jahre protestiert. Es wurde der Vorwurf laut, dass sich die Bundesregierung zum Handlanger der Konzerne mache.

Friedliche, aber bestimmte Proteste

Die Demonstranten zogen vom Hauptbahnhof zum Regierungsviertel und umzingelten sowohl das Kanzleramt als auch den Reichstag mit einer Menschenkette und ließen sich dort zu einer symbolischen Sitzblockade nieder. Jochen Stay (‚ausgestrahlt‘, Sprecher) erklärte, „Wir werden der Bundesregierung zeigen, dass sie mit ihrem atompolitischen Kurs nicht durchkommt“.

„Wer AKW-Laufzeiten verlängert, verkürzt seine Regierungszeit“, sagte Stay bei der Abschlusskundgebung vor dem Berliner Hauptbahnhof. „Der heutige unerwartet breite Protest zehntausender Menschen zeigt: Die Bevölkerung duldet keine Klientelpolitik für Atomkonzerne auf Kosten ihrer Sicherheit“, betonte er weiter.

Ursprünglich sollte die Abschlusskundgebung auf der Wiese vor dem Reichstag stattfinden, dies wurde jedoch gerichtlich unterbunden. Am frühen Abend ließen sich dann doch einige der Atomkraftgegner auf der Wiese nieder.

Alles in Allem verlief die Demonstration sehr friedlich, lediglich drei Teilnehmer wurden von der Polizei vorübergehend festgenommen, da sie mit Pflastersteinen im Gepäck unterwegs waren.

geschrieben am: 20.09.2010