Endlager: Gorleben doch nicht geeignet?

16.9.2010 | Redaktion:

Einer der ersten Gutachter im ehemaligen Salzbergwerk Gorleben war der Geologe Klaus Duphorn. Als er veröffentlichte, dass über dem Salzstock keine geschlossene Gesteinsdecke vorhanden sei, wurde er von den Erkundungsarbeiten ausgeschlossen. Nach mehr als 10 Jahren Pause soll zum 01. Oktober die Erkundung des Salzbergwerkes wieder aufgenommen werden, um die Eignung als Endlager für Atommüll nachzuweisen.

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Endlager: Gorleben doch nicht geeignet?



Mehrere geologische Mängel



Es gibt laut Klaus Duphorn mehrere geologische Mängel, die eine Eignung des ehemaligen Salzbergwerkes als Endlager für Atommüll ausschließen. Beispielsweise ein besonders dickes Kaliflöz und die fehlende geschlossene Tonschicht über dem Salzstock. Wird hier heißer Atommüll eingelagert, so könne es zu einer Anhebung des Salzstocks um bis zu 4 Metern kommen. Dies würde dann zu weiteren unterirdischen Rissen und Klüften führen und Grundwasser in den Salzstock spülen.

Ein noch gravierenderes Problem stellt allerdings das Erdgasvorkommen dar, das unter dem Salzstock Gorleben zu finden sein soll. Durch Bohrakten aus der ehemaligen DDR werde belegt, dass es zwei geologische Schichten gäbe, in denen sich Erdgas bilde. „Dieses Gas ist hochexplosiv. Bei Zutritt von Sauerstoff liegt die Zündtemperatur bei 20 Grad Celsius“, erklärte Duphorn.

„Es ist mir völlig unverständlich, dass trotz all dieser Mängel nun wieder nur Gorleben und keine alternativen Standorte auf ihre Eignung zum Endlager untersucht werden“, kritisierte Duphorn die erneut angesetzte Erkundung des ehemaligen Salzbergwerkes. „Für ein sicheres Endlager müsste man nachweisen, dass es oberhalb von 1.500 Metern Tiefe im Salz kein Gas gibt. Dieser Nachweis wird kaum zu führen sein“, betonte er.

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