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Bürokratie hemmt Netzausbau

Matthias Kurth (Präsident der Bundesnetzagentur) forderte die Länder und Kommunen auf, die Genehmigungsprozesse für den Ausbau der Stromnetze zu beschleunigen und sagte, „Das Netz ist der kritische Punkt für das Gelingen der Energiewende“. Sollten die Genehmigungen weiterhin lange auf sich warten lassen, so sehe er die Ziele des Ausbaus der erneuerbaren Energien und damit die Erreichung der Klimaschutzziele in Gefahr.

Verfahren beschleunigen

„Die Länder und Kommunen müssen mehr tun, damit der Ausbau endlich vorankommt. Wir haben Investitionsbudgets für Dutzende von Neubauprojekten bewilligt. Investoren sind bereit, rasch mit dem Bau zu beginnen. Trotzdem laufen die Vorhaben aus dem Zeitplan. Wir haben in einigen Bundesländern erhebliche Verzögerungen im Genehmigungsprozess“ so Kurth.

Um den Strom aus den erneuerbaren Energiequellen transportieren zu können, sind laut Berechnungen der Deutschen Energieagentur bis zum Jahr 2015 mehr als 850 Kilometer neue Stromleitungen notwendig. Bislang wurden davon etwa 80 Kilometer innerhalb von fünf Jahren umgesetzt worden. Die Betreiber der Stromnetze beantragten laut Kurth Investitionsbudget von etwa 15 Milliarden Euro, um den Aus- bzw. Umbau der Stromnetze zu realisieren.

Folgen hat die Industrie zu tragen

Nach Auffassung von Matthias Kurth werden die Verbraucher die Folgen des mangelnden Stromnetzumbaus kaum spüren, er befürchtet keine Stromausfälle. Jedoch könnten die Verzögerungen vor allem die Windenergie-Branche hart treffen. „Für Windparkbetreiber könnte das zu finanziellen Problemen führen. Ihre Anlagen rentieren sich vor allem, wenn sie unter voller Last laufen“, erklärte er und fügte hinzu, „Beim Transport in die Ballungszentren kann es zu Engpässen kommen. Wir brauchen dringend neue Leitungen, die Windstrom von Nord- nach Süddeutschland transportieren.“

geschrieben am: 14.09.2010