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Atomkraft behindert Windenergie

In Deutschland soll eine Energiewende hin zu den erneuerbaren Energien vollzogen werden. Doch am vergangenen Sonntag wurden Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke von durchschnittlich 12 Jahren beschlossen. Nun fürchtet die Windkraftbranche in Deutschland um ihre Wachstumsziele und um die vorrangige Einspeisung von Strom aus den erneuerbaren Energien. Berechnung der Branche werden in den kommenden 10 Jahren insgesamt 45 Gigawatt Strom aus Windenergie erzeugt. Die Bundesregierung rechnete in ihren Konzepten mit 34,5 Gigawatt bis zum Jahr 2050.

Onshore-Windparks mehr fördern

Diese Fehlplanung wird vermutlich harte Konsequenzen für die Windkraftbranche haben und den Ausbau der erneuerbaren Energie stark verzögern. „Wir müssen aufpassen, dass hier kein Systemwechsel stattfindet“ sagte Dietmar Schütz (Bundesverband Erneuerbare Energie). Durch den entstehenden Stromüberschuss besteht die Gefahr, dass die vorrangige Einspeisung von Ökostrom zugunsten der Atomenergie aufgehoben wird, denn die Atomkraftwerke können nicht kurzfristig ab- und wieder angeschaltet werden.

Die Bundesregierung will weiterhin die Windenergie fördern und hat dabei verstärkt die Offshore-Windparks im Blick. Diese sind in der Planung, im Bau und der Unterhaltung sehr teuer und werden daher zu einem großen Teil von den vier großen Energiekonzernen betrieben. Somit fließt ein großer Anteil der Atom-Einnahmen wieder an die Energiekonzerne zurück. Hermann Albers (Präsident Bundesverband Windenergie) sagte, „Das ist eine Kreislaufwirtschaft im schlechtesten Sinne“.

Albers hoffe auf politische Unterstützung, um Änderungen herbeizuführen und eine bessere Förderung der Onshore-Windparks (an Land) zu erwirken. Die Windparks an Land werden meist von mittelständischen Unternehmen betrieben, die auf Unterstützung angewiesen sind.

geschrieben am: 09.09.2010