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Endlager Asse: Stilllegung wird vorbereitet

Seit einigen Jahren dringt in das Atommülllager Asse Salzlösung ein und gefährdet so die Sicherheit in dem alten Steinkohlebergwerk, das seit Ende 2008 als Endlager für Atommüll gilt und stillgelegt werden soll. Die Vorarbeiten zur sicheren Stilllegung und zur Rückholung der radioaktiven und chemotoxischen Abfälle haben nun begonnen. Bislang gab es ein Projekt von diesem Umfang nicht und daher ist eine sogenannte Kalterprobung notwendig, um die Sicherheit gewährleisten zu können.

Probebohrungen haben begonnen

Bei einer Kalterprobung wird das Salzgestein an einer Stelle angebohrt, wo keine radioaktiven Abfälle lagern, aber dennoch realistische Bedingungen herrschen. In der Asse wird die Kalterprobung in 800 Metern Tiefe erfolgen und soll das Bohrgerät mit dem Bohrdatenschreiber, die Sicherheitseinrichtungen (Preventer) und die Erkundungsgeräte testen. Um die Sicherheit der Mitarbeiter und den Umweltschutz zu gewährleisten, wird der Preventer während des Bohrvorgangs das Bohrloch abdichten. Dadurch wird verhindert, dass radioaktive Partikel aus der Einlagerungskammer nach außen dringen und dort Schaden anrichten.

In einem Optionenvergleich wurden die verschiedenen Möglichkeiten zur weiteren Verfahrensweise bezüglich des Atommüllendlagers Asse II abgewogen und ausgewertet. Die Rückholung der radioaktiven und chemotoxischen Abfälle ist demnach die beste und sicherste Möglichkeit, um die Sicherheit der kommenden Generationen zu gewährleisten.

geschrieben am: 09.09.2010