Desertec: Geht die Sonne bereits unter?

6.9.2010 | Redaktion:

Noch vor einem Jahr war die Bundesregierung schlichtweg begeistert von dem Projekt Wüstenstrom und der Gründung der Desertec Industrial Intitiative (DII), doch seit einiger Zeit ist es ruhig um das Projekt geworden und im neuen Energiekonzept der Bundesregierung wird es nach Presseberichten keine Erwähnung finden. Geschäftsführer der DII, Paul van Son, hatte vor kurzem Briefe an das Bundeskanzleramt und einige Politiker geschrieben und sie zu mehr Engagement für dieses Projekt aufgefordert.

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Desertec: Geht die Sonne bereits unter?



Investoren mit Pilotprojekt überzeugen



Die Pläne für das Projekt Wüstenstrom sind hoch gesteckt und klingen machbar, doch bislang blieb es in der Planungsphase und Investoren lassen auf sich warten.

Vom Wüstenstrom sollen nicht nur die Regionen rund um die Wüste profitieren sondern auch Europa, denn durch den in der Wüste erzeugten Strom sollen bis zum Jahr 2050 etwa 15 Prozent des europäischen Strombedarfs gedeckt werden. Notwendig sind dafür entsprechende Leitungsnetze. Bislang ist von solarthermischen Kraftwerken, Photovoltaik-Anlagen sowie Windkraftanlagen die Rede, die die enormen Ressourcen an Sonne und Wind in Strom verwandeln sollen.

Um die Investoren von der Umsetzbarkeit und dem Erfolg des Projektes Wüstenstrom zu überzeugen, wird zur Zeit ein Pilotprojekt in Marokko geplant. Neben der Analyse der Marktchancen werden derzeit Standorte geprüft, rechtliche Rahmenbedingungen analysiert, Gespräche zum Netzausbau mit der EU-Kommission, Regierungen und Stromnetzbetreibern geführt und Verhandlungen mit Herstellern geführt, um die Kosten für die Ausrüstung möglichst gering halten zu können. Sowohl der Siemens-Konzern als auch der Energiekonzern RWE sind von dem Projekt überzeugt und streben eine intensive Zusammenarbeit an.
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