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Energieszenarien sind unrealistisch

Der WWF Deutschland nahm zum Fachgutachten zur Energieversorgung in Deutschland Stellung und erklärte, dass die von Angela Merkel (Bundeskanzlerin) genannte Laufzeitverlängerung von 10 bis 15 Jahren eine „politische Festlegung“ sei. Aus dem Gutachten sei diese Jahreszahl „nicht ablesbar“ und alle damit in Verbindung gebrachten positiven Effekte auf das Bruttoinlandsprodukt, den Arbeitsmarkt und den Klimaschutz seien aus dem Gutachten nicht abzuleiten.

Ausbau erneuerbarer Energien bewusst verzögern

Für Felix Matthes (Öko-Institut) ist beispielsweise die Annahme zur Strompreisbildung am Großhandelsmarkt „unplausibel“ er erklärte in diesem Zusammenhang, „Die Modellierung der Großhandelspreise ist weltfremd, weil davon ausgegangen wird, dass die Preise an der Strombörse sehr stark sinken“. Er könne auch keine stichhaltigen Argumente für die Laufzeitverlängerung aus dem Gutachten entnehmen, schrieb er in einer Kurzanalyse des Gutachtens.

Herbe Kritik kam auch von der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Es werde der Ausbau der erneuerbaren Energien ganz bewusst ausgebremst. Alle in den Szenarien angegebenen Ausbauziele lägen deutlich unter den im Nationalen Aktionsplan für erneuerbare Energien, der im August der EU-Kommission vorgelegt worden war.

Im Aktionsplan werden verbindlich die Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Energie festgelegt. Der EU-Kommission müssen die geplanten Maßnahmen und Zielvorgaben dargelegt werden.

geschrieben am: 03.09.2010