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Test-Windpark in der Nordsee teurer

Der Test-Windpark „alpha ventus“ in der Nordsee vor der Insel Borkum wird 61 Millionen Euro teurer als gedacht und damit 250 Millionen Euro kosten. Als Ursache wurden höhere Stahlpreise sowie Probleme und Verzögerungen beim Aufbau angegeben.

Ein Sprecher des Energieanbieters EWE Oldenburg bestätigte jetzt, dass der Windpark mehr kosten wird als bisher angenommen. Bereits im Sommer 2008 sollten die 12 Windanlagen des ersten Offshore-Windparks Deutschlands etwa 45 Kilometer nördlich von Borkum aufgebaut werden. Die Pläne waren aufgrund des schlechten Wetters auf Frühjahr und Sommer 2009 verschoben worden. Damals hatten die angemieteten Spezialschiffe und Kräne praktisch tatenlos in Wilhelmshaven gestanden, und man hatte lediglich das Umspannwerk für den Parkbetrieb auf hoher See bauen können.

An dem Test-Windpark sind die Energiekonzerne E.ON, Vattenfall und EWE beteiligt. EWE hatte seine Anteile an dem Projekt im Dezember des vergangenen Jahres erhöht, damit der Windpark trotz höherer Kosten wie geplant umgesetzt werden kann. Die beiden anderen Konzerne wollen stattdessen auf zwei der ursprünglich 12 Windräder verzichten. Die zusätzlichen Ausgaben und Bauverzögerungen könnten auch die Errichtung weiterer Windparks in der Nord-und Ostsee beeinflussen. Der Bau erfordere einen enormen logistischen Aufwand, der wahrscheinlich höher wird als angenommen, wie der EWE-Sprecher betonte.

Der Bau von „alpha ventus“ auf dem Meer ist als Pilotprojekt der drei involvierten Energieunternehmen gedacht, soll aber auch anderen Betreibern als Erfahrungswert dienen. Das Bundesumweltministerium unterstützt das Projekt mit 50 Millionen Euro Zuschuss für die notwendigen Forschungsarbeiten. Alle Mehrkosten werden Informationen zufolge aber ausschließlich von den Konzernen getragen, wobei EWE den höchsten Beitrag leistet.

geschrieben am: 15.03.2009