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Günstiger Strom: Nicht für Nachtspeicherheizung

Während für Haushalte, die den herkömmlichen Strom nutzen, ein Wechsel des Stromanbieters ein großes Sparpotenzial bieten kann, haben die Nutzer von Nachtspeicherheizungen das Nachsehen. Für den Nachtstrom gibt es kaum Stromanbieter die günstige Tarife anbieten, daher bleibt meist nur der regionale Grundversorger. So fällt zum großen Teil auch die Nutzung von Ökostrom weg, da nicht alle Anbieter „echten“ Ökostrom im Angebot haben. Dies ergab eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Sachsen.

Umrüstung der Heizungsanlage lohnt sich

Roland Pause (Verbraucherzentrale Sachsen, Energieexperte) erklärte, „Für solche Kunden gibt es fast kein Einsparpotenzial, da überregionale Stromanbieter den preiswerten Nachtstrom kaum in ihrem Angebot haben.“ Grund für das mangelnde Angebot an Nachtstromtarifen sei laut Pause das hohe Netzentgelt, das die Stromanbieter für den Nachtstrom zahlen müssten. Das mache den Nachtstrom unwirtschaftlich.

In den 1950iger Jahren wurde die Nachtspeicherheizung als günstigere Alternative zu Ölöfen und Kohleheizung eingeführt. Doch in der heutigen Zeit ist die Nutzung dieser Heizungsart nicht mehr rentabel und soll daher bis zum Jahr 2020 zum größten Teil abgeschafft werden. Das heizen mit Gas und Öl ist fast dreimal günstiger als der Nachtstrom und auch umweltfreundlicher.

Alles in Allem lohnt sich eine Umrüstung der Heizungsanlage auf längere Sicht, da auch zukünftig der Nachtstrom teurer sein wird als die fossilen Brennstoffe.

geschrieben am: 03.09.2010