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Verzögert sich die nötige Energiewende?

Dass die Laufzeitverlängerung weitreichende Folgen haben wird, daran besteht kein Zweifel. Doch für den Ausbau der erneuerbaren Energie sind die Folgen von existentieller Bedeutung. Bereits jetzt müssen sowohl Windkraftanlagen als auch Solaranlagen zeitweise abgeschaltet werden, weil der erzeugte Strom wegen Überlastung des Stromnetzes nicht eingespeist werden kann. Dadurch gehen den privaten und kommerziellen Betreibern der Anlagen hohe Erträge verloren und machen die Anlagen unrentabel. Dies verzögert langfristig die dringen nötige Energiewende.

Konflikt zwischen Atomkraft und erneuerbaren Energien

Der Energieversorger LichtBlick beauftragte die Universität Flensburg mit der Anfertigung einer Studie zu den Auswirkungen der Atomenergie auf die Entwicklung der erneuerbaren Energien. Fazit daraus ist, dass es durch die geplante Laufzeitverlängerung zu einem wirtschaftlichen Konflikt der beiden Energieträger kommen wird. Gero Lücking (LichtBlick, Vorstand Energiewirtschaft) betonte, „Die Laufzeitverlängerung provoziert ohne Not eine der größten wirtschaftlichen Auseinandersetzungen der Nachkriegszeit.“

Zukünftig werden wird der Strombedarf immer häufiger durch die erneuerbaren Energien gedeckt werden können, was die Atomenergie überflüssig macht. Geht man laut Studie davon aus, dass den Atomkraftwerken ab 2020 eine Laufzeitverlängerung von 28 Jahren zugutekommt, werde es bis zur Abschaltung des letzten Atomkraftwerkes zu mindestens 15.800 kurzzeitigen Abschaltungen kommen. Durch die kurzzeitigen Abschaltungen würden den Energiekonzernen Gewinne zwischen 21 und 80 Milliarden Euro entgehen. Um diese Gewinnverluste abzuwenden, könnten die Atomkonzerne die gesetzlich geregelte vorrangige Einspeisung von Ökostrom kippen und somit eine Energiewende um Jahrzehnte verzögern.

Mini-Blockheizkraftwerke könnten Ausgleich schaffen

Auf Grund der unflexiblen Technik der Atomkraftwerke ist lediglich eine Drosselung der Leistung auf 50 – 60 Prozent möglich bzw. eine komplette Abschaltung notwendig, wenn kein Atomstrom benötigt wird. Um die Reaktoren wieder anzufahren, benötigt man 50 Stunden, demzufolge ist die Atomenergie nicht geeignet, die kurzfristigen naturbedingten Schwankungen der erneuerbaren Energien auszugleichen.

Auf die naturbedingten Schwankungen könnten der Studie zufolge die Mini-Blockheizkraftwerke, die durch Gas betrieben werden, am schnellsten und effektivsten reagieren und die Stromversorgung aufrecht erhalten. Das LichtBlick-ZuhauseKraftwerk ist innerhalb einer Minute einsatzbereit und liefert Ökostrom. Durch eine Vernetzung von zehntausenden solcher Kraftwerke können Mehrfamilienhäuser, Schulen und Unternehmen mit Wärme versorgt werden.

geschrieben am: 26.08.2010