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Neue Energiestandards für öffentliche Bauten

Die Regierung in Hessen wird neue, einheitliche Standards zur Energieeffizienz von staatlichen Gebäuden formulieren. Bei Neubauten soll die Außenfassade so gestaltet werden, dass die seit Oktober 2009 geltende Energiesparordnung um weitere 50 Prozent unterschritten wird. Werden die neuen Richtwerte eingehalten, entsprächen sie dem Energieeffizienzniveau von Passivhäusern.

Hessen als Vorbild

Die neuen Standards sollen nicht nur für Neubauten gelten, sondern auch für bestehende Gebäude umgesetzt werden. Auch die bereits in der Bauphase befindlichen Gebäude sollen die neuen Richtlinien erfüllen, sofern sich dies noch in die jeweiligen Bauvorhaben integrieren lässt. Ziel dieser Maßnahmen ist die „nachhaltige Verminderung von Treibhausgas-Emissionen“ erklärte die Umweltministerin Hessens, Silke Lautenschläger.

Bereits im vergangenen Jahr hatten Die Grünen ein Klimaschutzkonzept vorgelegt, welches die Forderung nach Passivhausstandards für Landesgebäude einschloss. Die Partei zeigt sich erfreut über die Einführung der Standards. Mathias Wagner (parlam. Geschäftsführer) sagte, „Allerdings sind die Vorstellungen zur klimaneutralen Sanierung der vielen Altbauten sehr vage geblieben. Hier muss es dringend konkret werden.“

Vorzeitige Umsetzung von EU-Regelungen

Kritisch äußerte sich die Linksfraktion über die Art und Weise der Bekanntmachung und erklärte, die Verantwortlichen wollten das Projekt als „Kulturrevolution“ verkaufen. Marjana Schott (Umweltexpertin) sagte, die hessische Landesregierung komme „nur der EU-Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden nach.“

geschrieben am: 10.08.2010