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Atomausstieg konkret geplant

Im Jahr 2000 hatten die rot-grüne Regierung und die Stromindustrie den Ausstieg Deutschlands aus dem Geschäft mit der Kernenergie beschlossen. Zwei Jahre später trat der sogenannte Atomkonsens in Kraft, sodass keine neuen Atomkraftwerke mehr in Deutschland gebaut werden durften. Bis 2021 sollen nun alle noch aktiven Kraftwerke dieser Art vom Netz genommen werden.

Die Strommengen älterer Kraftwerke können zu diesem Zweck auf neuere Anlagen übertragen werden. Eine umgekehrte Übertragung von neuen auf alten Betrieben muss allerdings vom Bundesumweltminister genehmigt werden. Die 15 deutschen Kernkraftwerke arbeiten derzeit alle noch, zwei weitere in Stade und Obrigheim haben ihren Dienst aber schon eingestellt. In den Jahren 2020 und 2021 sollen mit Isar 2 in Bayern und dem Emsland sowie Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg die letzten Anlagen abgeschaltet werden.

Die Produktion in den Werken verläuft unregelmäßig und mit Unterbrechungen, sodass es fraglich ist, ob wirklich alle Atommeiler zum gegebenen Zeitpunkt deaktiviert werden können. Im Jahr 1988 war ein Reaktor im rheinländischen Mühlheim-Kärlich nach nur 100 Tagen wieder stillgelegt worden. Das Werk gehört einer RWE-Tochter und darf seinen Reststrom laut Atomkonsens nur an einige bestimmte neuere Reaktoren weiterleiten, aber nicht auf Biblis A, den ältesten noch aktiven Reaktor. Ungeachtet dessen plant die RWE, einen Teil des Reststroms dorthin zu leiten. Auch Biblis B darf nur eine begrenzte Menge Restenergie der Anlage Mühlheim-Kärlich aufnehmen.

geschrieben am: 06.03.2009