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Endlager Morsleben wird stillgelegt

In dem bereits 1971 in Betrieb genommenen Endlager Morsleben lagern etwa 14.432 Kubikmeter schwach bzw. mittelradioaktiver Abfall und 6.227 umschlossene Strahlenquellen. Seit 1998 werden keine neuen radioaktiven Atomabfälle mehr eingelagert. Um die Stabilität des ehemaligen Berwerkes zu erhalten, werden seit 2003 Verfüllungsarbeiten mit einem Spezialgemisch vorgenommen.

BUND übt Kritik an der Vorgehensweise

Bis zum Jahr 2030 soll das Endlager Morsleben endgültig stillgelegt und versiegelt werden. Um die Stilllegung zu erwirken, muss der Betreiber, in diesem Fall das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), einen Antrag auf Planfeststellung beim Umweltministerium Sachsen-Anhalt stellen. Im Planfeststellungsverfahren wird unter anderem die Umweltverträglichkeit der Stilllegungsmethode geprüft. BürgerInnen haben die die Möglichkeit die öffentlich ausliegenden Unterlagen einzusehen und Einwendungen gegen die Stilllegung zu erheben. Es wird anschließend ein Erörterungstermin festgelegt, bei dem sowohl der Endlagerbetreiber als auch die BürgerInnen ihren Standpunkt darlegen können. Abschließend trifft dann das Umweltministerium die Entscheidung.

An der Art und Weise der geplanten Stilllegung übt nun der Bund für Umwelt und Naturschutz Kritik. Oliver Wendenkampf (BUND Geschäftsführer) erklärte, dass es sich um ein marodes Grubengelände mit Altlasten handele. Es seien auch Atomabfälle eingelagert worden, für die es keine Genehmigung zur Endlagerung gäbe. Doch das BfS hat bereits einen Antrag auf Genehmigung zur Endlagerung dieser Abfälle gestellt.

geschrieben am: 28.07.2010