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So nutzt man den Energieausweis richtig

Seit Januar 2009 ist der Energieausweis für alle Wohngebäude Pflicht, und der Pass ist Mietern oder Käufern einer Immobilie auf Wunsch vorzulegen ehe es zum Vertragsabschluss kommt, damit sie wissen, welche Kosten sie erwarten. Hier einige Tipps zur Arbeit mit den Ausweisen, denn einige enthalten sogar falsche Informationen, wie Achim Fischer von der Verbraucherzentrale Düsseldorf jetzt mitteilte.

In vielen Fällen werden in den Energieausweisen zu wenige Daten erfasst, und die Überprüfung der Angaben fällt auch eher mangelhaft aus, wie eine Studie der Zentrale mit 100 Online-Anbietern jetzt ergeben hat. Zudem werden oft Ausweise zu Dumpingpreisen, etwa 9,90 Euro, angeboten, die nicht ordnungsgemäß erstellt und geprüft seien, so die Deutsche Energie-Agentur(dena). Ein korrekter Pass ist aber wichtig um sich gegen die sogenannte zweite Miete zu wehren.

Der Ausweis besteht aus einem Standardformular von vier Seiten über allgemeine Angaben zum Gebäude, dieses kann man sich auf der Homepage des Bundesministeriums kostenlos ausdrucken. Bei Bedarf kann zu den schriftlichen Angaben noch ein Foto der Immobilie ergänzt werden. Auf der ersten Seite gibt der Besitzer an, wie die Energieeffizienz berechnet wurde(Bedarfs-oder Verbrauchsmethode). Die Bedarfsmethode ist nach Einschätzung des Mieterbundes genauer und wird auf Seite Zwei eingetragen. Die dritte Seite enthält den Verbrauchsausweis.

Auf Seite 2 und 3 findet sich außerdem eine grafische Darstellung der Gesamtenergieeffizienz, die anzeigt ob die Immobilie mit ihrer Energienutzung im grünen Bereich liegt. Auf Seite 4 stehen allgemeine Hinweise zum Ausweis. Mieter oder Käufer sollten prüfen, wer den Ausweis ausgefüllt hat-Eigentümer oder Makler. Er sollte darüber hinaus Verbesserungsvorschläge beinhalten, da entsprechende Modernisierungen die Mietkosten steigen lassen. Wenn kein Energiepass vorliegt oder die Modernisierungsvorschläge ausbleiben, ist vom Erwerb des betroffenen Gebäudes abzuraten!

geschrieben am: 25.02.2009