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Ab 2011 wieder Atomstrom in Schweden

Schwedens Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt hat gewonnen, auch wenn er zu einigen kleinen Zugeständnissen gezwungen war. Ab 01. Januar 2011 dürfen in Schweden wieder neue Atomkraftwerke gebaut werden, so lautet der Beschluss bei der gestrigen Parlamentssitzung in Stockholm. Folglich wurde die Entscheidung des Volksentscheides von 1980 aufgehoben. Auch der für 2010 festgelegte Atomausstieg ist nun hinfällig.

Kompromisse eingehen

Seine Gegner leisteten heftigen Widerstand als es um die Frage des Wiedereinstiegs in die Atomkraft ging. Jedoch war von Regierungsseite nie ein wirklicher Ausstieg zu erkennen, bislang ist lediglich das Atomkraftwerk Barsebäck aus technischen Gründen stillgelegt worden. Die verbleibenden 10 sind noch immer in Betrieb. Unter anderem versicherte Reinfeldt, die Neubauten von Atomkraftwerken werden nur genehmigt, wenn alte abgeschaltet werden. Es werde auch keine Subventionen geben, weder direkte noch indirekte. Die finanziellen Mittel müssten von der Atomindustrie selbst aufgebracht werden.

Gesetz könnte noch kippen

In 3 Monaten beginnen die Neuwahlen in Schweden, sollte die rot-grüne Opposition die Wahl für sich entscheiden können, so hätte sie die Möglichkeit den Wiedereinstieg in die Atomkraft rückgängig zu machen. Knapp die Hälfte der schwedischen Bevölkerung steht der Atomkraft sehr kritisch gegenüber und spricht sich für die erneuerbaren Energien aus. Bisher wird gut die Hälfte des Energiebedarfs in Schweden durch Atomkraft gedeckt. Die wachsende Industrie hat einen stark ansteigenden Energiebedarf, um dies durch regenerative Energien zu ersetzten bedarf es noch viel Forschungs- und Entwicklungsarbeit.

geschrieben am: 18.06.2010