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Neue Atomkraftwerke für Schweden

Vor gut 30 Jahren wurde in Schweden per Volksentscheid der Atomausstieg beschlossen. Keine der schwedischen Regierungen hat dies bislang umgesetzt. Lediglich ein Atomkraftwerk wurde 2005 stillgelegt und gilt als „Bauernopfer“ um die Kritiker zu besänftigen. Am heutigen Donnerstag will der Reichstag über eine Wiederzulassung von AKW-Neubauten abstimmen. Den Prognosen zufolge wird der Fredrik Reinfeldt (Ministerpräsident) mit einer knappen Mehrheit aus der Abstimmung hervorgehen.

Greenpeace zeigt Sicherheitslücken

Am vergangenen Montag konnten sich 50 Greenpeace-Aktivisten Zutritt zum Atomkraftwerk Forsmark verschaffen. Ziel dieser Aktion war es, dem Parlament vor der Abstimmung die Gefahren der Atomkraftwerke aufzuzeigen. „Die Aktivisten haben uns böse Löcher im Sicherheitssystem aufgezeigt. Das geht so nicht, da muss nachgebessert werden“, bestätigte Schwedens Umweltminister Andreas Carlgren.

Kritiker überzeugen

Zu einem Negativ-Symbol für das fragwürdige Image der schwedischen Atomindustrie wurde das AKW Forsmark, welches von Vattenfall betrieben wird. Durch umfangreiche Investitionen wurde der Erhalt der Reaktoren abgesichert. Sollte es zur Stilllegung einer der 10 AKW in Forsmark, Oskarshann oder Ringhals kommen, wird einen Ersatzbau dafür geben.

Nach Angaben von Fredrik Reinfeldt soll durch den Aus- und Ersatzbau von Atomkraftwerken der Bedarf an preiswertem Strom für die Industrie, speziell im Exportbereich, gesichert werden. Auch die Besteuerung von Klimagasen und Investitionen in Erneuerbare Energien gehören zu den Punkten, die Kritiker umstimmen und besänftigen sollen.

geschrieben am: 17.06.2010