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Förderung für klimafreundliche Heizungsanlagen gefordert

Laut Forderung der Länderkammer soll die erlassene Haushaltssperre aufgehoben werden, um die Förderung der Umrüstung von alten Heizungsanlagen fortsetzen zu können. Der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) und die IG BAU teilten mit, es gäbe einen Bedarf von jährlich 1,5 Mrd. Euro.

Immense Kritik musste Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vom Bundesumweltministerium für sein Versäumnis einstecken, die Aufhebung der Haushaltssperre zu beantragen. Die Fördermittel in Höhe von 115 Millionen Euro sollten für den Einbau von Solarkollektoren, Biomasseheizungen, Wärmepumpen und Minianlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung zur Verfügung stehen.

Förderung soll Erreichung der Klimaziele erleichtern

Im Jahr 2009 wurden Zuschüsse und Darlehen in Höhe von ca. 675 Mio. Euro gewährt und hätten so für Investitionen von ca. 3 Mrd. Euro ermöglicht, so der Bundesrat. Negative Auswirkungen des Förderungsstopps sind nicht nur bei der verminderten Bereitschaft zur Erneuerung veralteter Heizungsanlagen zu sehen, sondern auch bei der Erreichung der gesteckten Klimaziele. So soll der Anteil der erneuerbarer Energien im Bereich der Wärmeerzeugung von bisherigen acht Prozent auf mind. 14 Prozent bis zum Jahr 2020 steigen.

Aufschwung auch für Handwerksbetriebe

„Zwanzig Prozent des gesamten bundesweiten CO2-Ausstoßes gingen auf das Konto aller Gebäude in Deutschland. Sie sind sogar für vierzig Prozent des Energieverbrauchs verantwortlich. Vor diesem Hintergrund wäre es fatal, die Förderung einer energetischen Sanierung zusammenzustreichen" so Klaus Wiesehügel (Vorsitzender IG BAU). Auch kleine und mittelständische Handwerksbetriebe würden von der Investitionsbereitschaft profitieren.

geschrieben am: 07.06.2010