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Siemens bittet Europäische Union um Hilfe

Aufgrund eines Streites um eine Vertragsklausel, schaltet sich jetzt die Europäische Union ein. Siemens und der französische Wettbewerber Areva haben sich dazu entschlossen, das Joint-Venture Areva NP aufzulösen. Die EU-Wettbewerbshüter nehmen deshalb den Vertrag über die Auflösung genauer unter die Lupe. Anlass dafür ist eine Vertragsklausel, die dann besagen würde, dass Siemens jahrelang keine nukleare Kraftwerkstechnik verkaufen dürfte.

Siemens und Areva weltgrößter Anbieter von Kerntechnik

Im Streit um die Klausel, hat Siemens die EU um Mithilfe und Unterstützung gebeten. Jetzt untersucht die Kommission der Europäischen Union ob die nachträgliche Klausel dem EU-Recht entspricht. Stichhaltige Beweise, dass die Klausel rechtswidrig ist, liegen jedoch noch nicht vor. Erst in einem Jahr ist es denkbar, dass die EU zu einem Entschluss kommen wird.

2009 Stieg Siemens aus – der Streit dauert an

Sollte es soweit kommen, dass die Kommission die Vertragsklausel für unwirksam erklärt, dann steht dem Unternehmen Siemens Tor und Welt offen, auch ohne Areva seine Nuklear- und Kraftwerkstechnik auf der ganzen Welt zu verkaufen. Das Unternehmen plant währenddessen auch einen Zusammenschluss mit dem russischen Konzern Rosatom. Doch bevor das Wirklichkeit wird, muss sich Siemens mit Areva einig werden.

geschrieben am: 03.06.2010